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CGM Knowledge Base

Die eAU in CGM M1 PRO

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) gehört inzwischen zum festen Bestandteil des Praxisalltags und stellt Anforderungen an Abläufe und Dokumentation. Damit die Ausstellung der eAU für Sie und Ihr Team reibungslos funktioniert, ist es wichtig, die technischen Voraussetzungen zu kennen und die einzelnen Schritte im System sicher zu beherrschen. Gerade vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, neue Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter strukturiert in das Thema eAU einzuführen. Wir möchten daher die Gelegenheit nutzen, in diesem Tipp noch einmal die wichtigsten Informationen kompakt zusammenzufassen – als Unterstützung für Ihr Team und als praktische Grundlage für die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. 

So erstellen Sie eine eAU in CGM M1 PRO

Um Ihnen das Ausstellen einer eAU so leicht wie möglich zu machen, können Sie die AU in Ihrem CGM M1 PRO wie gewohnt aufrufen und die Daten, äquivalent zum bisherigen Vorgehen, erfassen.

au.png

Nach dem Erstellen besteht die Option, die eAU über das Druckersymbol sofort zu signieren und digital über KIM (Kommunikation im Medizinwesen) an den zuständigen Kostenträger zu übermitteln.

Die für den Versand benötigte KIM-E-Mail-Adresse des eAU-Empfängers ermittelt Ihr CGM M1 PRO hierbei automatisch aus dem KIM-Verzeichnisdienst. Sollte für den erfassten Kostenträger keine zulässige Adresse im KIM-Verzeichnisdienst ermittelt werden können, kann die AU gemäß dem KBV-Stylesheet ausgedruckt und postalisch an die Krankenkasse versendet werden.

Die Signatur kann sowohl mit Ihrem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) als auch mit Ihrer Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B) erfolgen. Laut KBV ist die Signatur mit eHBA hierbei bevorzugt zu verwenden. Nur in Ausnahmefällen (wenn z. B. zum aktuellen Zeitpunkt noch kein eHBA vorliegt) soll die Signatur per SMC-B angewendet werden.

Zur Signatur mit eHBA bietet Ihnen Ihr CGM M1 PRO folgende Möglichkeiten:

1.        PIN-Eingabe: Ihr eHBA steckt am Kartenterminal Ihres aktuellen Arbeitsplatzes und Sie signieren das Dokument wie gewohnt per PIN-Eingabe an diesem Kartenterminal.

2.        Remote-PIN-Eingabe: Ihr eHBA steckt an einem anderen, in Ihrer Praxis sicher platzierten Kartenterminal, welches remote mit Ihrem aktuellen Arbeitsplatz verbunden ist. Sie geben Ihre PIN am Kartenterminal Ihres aktuellen Arbeitsplatzes ein und signieren damit das Dokument.

3.        Komfortsignatur: Voraussetzung für die Verwendung der Komfortsignatur ist, dass die Komfortsignatur-Funktion zuvor einmalig vom Administrator Ihres TI-Konnektors (in der Regel Ihr Vertriebs- und Servicepartner) im Rahmen der TLS-Einrichtung freigeschaltet wurde. Die Aktivierung erfolgt, wie auch bei der Einzelsignatur, über die PIN-Eingabe oder Remote-PIN und gilt immer nur für einen limitierten Zeitraum und eine festgelegte Anzahl an Signaturen. Standardmäßig gilt die Aktivierung für 6 Stunden und 100 Signaturen. Diese Einstellungen können auf maximal 24 Stunden und 250 Signaturen erweitert werden. Die Konfiguration des Zeitraums und der Signaturanzahl kann vom Administrator (Vertriebs- und Servicepartner) Ihres Konnektors in den Konnektor-Einstellungen angepasst werden. Ist der Komfortsignatur-Modus in Ihrem CGM M1 PRO aktiviert und steckt Ihr eHBA an einem sicheren Kartenterminal Ihrer Praxis, müssen Sie bei der Signatur eines Dokumentes nun nicht mehr Ihre PIN eingeben. Weitere Informationen zur Konfiguration der Komfortsignatur finden Sie in Ihrer Moduldokumentation zur eAU.

Das eAU-Postfach in CGM M1 PRO

Ihr eAU-Postfach können Sie wie folgt aufrufen: Innerhalb der Rezeption oder Sprechstunde klicken Sie in der Menüleiste auf Online|ePostfach.

eau-postfach.png

Noch nicht signierte und nicht versendete eAU- oder Storno-Nachrichten können jederzeit aus Ihrem eAU-Postfach eingesehen werden. Aus dem Postfach heraus können alle oder auch nur ausgewählte Dokumente dieser Liste einzeln versendet werden.

Im Postfach-Bereich Stapel werden alle eAUs abgelegt, die durch die Funktion „Stapeln“ hier abgelegt werden oder die aufgrund einer Störung nicht signiert und versendet werden können.

Um eine eAU von Stapel zu senden, rufen Sie zunächst das Postfach "eAU KIM" auf und wechseln in den Bereich "Stapel". Setzen Sie einen Haken bei der eAU, die Sie versenden möchten. Eine Mehrfachauswahl ist möglich.

eau-stapel.png

Klicken Sie im Anschluss auf die Funktion Signieren und Versenden . Der eHBA muss für diesen Vorgang im Kartenlesegerät stecken. Geben Sie die PIN für den eHBA ein. Die eAU wird nun signiert und an den Kostenträger versendet. Die versendete eAU wird in den Bereich „Postausgang - gesendet“ verschoben.

Die Signatur sollte, den KBV Vorgaben folgend, bevorzugt mit eHBA und nur in Ausnahmefällen mit dem SMC-B vorgenommen werden. Der Versand einer erstellten eAU an die Krankenkasse soll laut KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) innerhalb eines Werktages erfolgen und das Arztinformationssystem muss den Anwender mit einer entsprechenden Hinweismeldung darüber informieren. Dieser KBV-Anforderung sind wir selbstverständlich nachgekommen:  Ihr CGM M1 PRO unterstützt Sie beim fristgerechten Versand, indem es Sie in regelmäßigen Abständen (alle 24 Stunden) auf noch nicht versendete eAU- und Storno-Nachrichten hinweist.

Druckverfahren der eAU

Die Ausfertigung der eAU für die Krankenkasse wird digital an den Kostenträger übermittelt wird. Der Arbeitgeber kann seine Ausfertigung digital bei der Krankenkasse des Versicherten anfordern. Die AU-Durchschläge für den Patienten und dessen Arbeitgeber können aber weiterhin auch in Papierform ausgedruckt werden. Deshalb kann die eAU - zusätzlich zu den Signatur- und Versandoptionen - nach dem Erstellen ausgedruckt werden. Standardmäßig wird hier der Ausdruck des Patienten- und Arbeitgeberdurchschlags angeboten. Der Ausdruck kann hierbei auf gewöhnlichem weißem Papier erfolgen. Ein Druck auf dem rosafarbenen KV-Papier, das Sie ggf. von der Blankoformularbedruckung kennen, ist nicht nötig.

Bei Bedarf kann zusätzlich der Ausdruck für die Krankenkasse angestoßen werden. In diesem Fall wechseln Sie bitte innerhalb der Rezeptionsmaske oder Karteikarte über den Menü-Eintrag Online|ePostfach in das ePostfach und wählen eine der Optionen "Postausgang - gesendet", "Stapel" oder "nicht gesendet" aus. Wählen Sie die Zeile der eAU an, für die Sie einen Ausdruck für die Krankenkasse vornehmen möchten. Klicken Sie anschließend auf das Druckersymbol <F11>. Alle eAUs, die gedruckt wurden, erhalten den Status "gedruckt" in der Spalte "Druck".

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