TI-Konfiguration - Mandanten verwalten
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Im Reiter "Mandanten" können Sie die verschiedenen Mandanten erfassen, also die Organisationseinheiten, die mit der Telematikinfrastruktur (TI) kommunizieren werden. Innerhalb der TI weist sich diese Organisationseinheit mit Ihrer SMC-B (Security Module Card Typ B. Elektronischer Praxisausweis/Institutionsausweis. Authentifizierung berechtigter Institutionen zur Telematikinfrastruktur.) aus, genauer gesagt mit der Telematik-ID, die auf der SMC-B hinterlegt ist.
Die erfassten Mandanten werden in einer übersichtlichen Liste mit Angabe der Mandanten-ID und der Anzahl zugeordneter Betriebsstätten dargestellt. Über das Suchfeld über der Liste können Sie nach spezifischen Einträgen suchen. Wenn Sie einen Eintrag aus der Liste auswählen, werden Ihnen rechts die Grundinformationen zu diesem Mandanten in einer Übersichtskachel dargestellt.
Über die Toolbar können Sie die Mandanten bearbeiten (![]()
) oder löschen (
).
Einen neuen Mandanten hinzufügen
Um einen neuen Mandanten hinzuzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor (Pflichtfelder sind mit einem roten Stern gekennzeichnet):
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Sollten Sie noch keinen Mandanten erfasst haben, ist das Feature "leer" und Sie können über die Schaltfläche "MANDANT HINZUFÜGEN" mit der Konfiguration beginnen. Sollten bereits Mandanten vorliegen, können Sie weitere Mandanten über das PLUS-Symbol über der Liste erfassen.
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Wählen Sie zunächst eine oder mehrere dazugehörige Betriebsstätten aus, die innerhalb der TI einen gemeinsamen Mandanten bilden. Sie weisen sich also zu allen Betriebsstätten mit ein und der selben SMC-B bzw. Telematik-ID aus.
Achtung: Eine Betriebsstätte kann nicht mehreren Mandanten zugeordnet sein.
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Geben Sie eine einzigartige Mandant-ID an. Es wird standardmäßig die BSNR (Betriebsstättennummer) der ersten ausgewählten Betriebsstätte eingetragen. Bei Bedarf müssen Sie diese Angabe entsprechend der verwendeten Mandant-ID im „Infomodell“ des TI-Konnektors anpassen.
Tipp: Zur einfacheren Zuordnung empfehlen wir, im Infomodell des TI-Konnektors und in dieser Konfiguration in CGM Praxis Ihre Betriebsstättennummer zu verwenden.
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Geben Sie die Clientsystem-ID an. Wir empfehlen hier standardmäßig den Namen Ihrer Software: CGM Praxis (in Großbuchstaben, ohne Leerzeichen). Bei Bedarf müssen Sie diese Angabe entsprechend der verwendeten Clientsystem-ID im „Infomodell“ des TI-Konnektors anpassen.
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Optional können Sie bereits in diesem Schritt aus der Dropdownliste die dazugehörige Telematik-ID bzw. SMC-B auswählen. In dieser Auswahl werden Ihnen die bereits unter „Karten“ erfassten SMC-B aufgelistet, mit Angabe des Namen des Karteninhabers, der Telematik-ID und der ICCSN (Integrated Circuit Card Serial Number. Internationale einheitliche Seriennummer der Karte.) der Karte.
Achtung: Um eine SMC-B zuordnen zu können, muss diese erst als Karte in CGM Praxis hinzugefügt werden. Sie können den Mandanten auch ohne die Angabe der SMC-B speichern und dann anschließend die SMC-B unter Karten hinzufügen sowie dabei dann direkt den Mandanten der SMC-B zuordnen. Die Zuordnung der SMC-B ist notwendig damit die Funktionen der TI-Anbindung (z. B. das Einlesen der eGK der Patienten) nutzbar sind.
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Wählen Sie aus der Dropdownliste "Häufigkeit der eGK-Onlineprüfung", wie häufig der Status der eGK (Elektronische Gesundheitskarte) online geprüft werden soll:
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Einmal pro Quartal (Standard)
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Immer
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Individuelle Benutzerabfrage
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Niemals
Achtung: Nur bei Verwendung eines TI-Konnektors, der nicht online mit der TI verbunden ist, sollten Sie die Einstellung "Niemals" für den eGK-Onlinecheck auswählen.
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Geben Sie im Abschnitt "Zugeordnete KIM-Adressen" die KIM-E-Mail-Adresse (Kommunikation im Medizinwesen. KIM dient als sicheres Übermittlungsverfahren und ist unter anderem dazu geeignet, medizinische Informationsobjekte wie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu versenden.) Ihrer Betriebsstätte an, welche Sie für die sichere Kommunikation über KIM innerhalb der TI verwenden möchten.
Achtung: KIM-E-Mail-Adressen, die bereits zum Versenden oder Empfangen von Nachrichten verwendet wurden, können nicht gelöscht werden.
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Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche "HINZUFÜGEN".
Ihr neuer Mandant wurde gespeichert und wird in der Liste links aufgeführt.
Elektronische Ersatzbescheinigung (eEB)
Falls Ihren Patienten aktuell keine Gesundheitskarte vorliegt, können Sie ihnen einen Praxis-individuellen QR-Code zur Verfügung stellen. Diesen können die Patienten mit der App teilnehmender Krankenversicherungen scannen und dadurch ihre Versichertendaten via KIM an die Praxis übermitteln. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Kopieren und zum QR-Code-Generator“, um zur gematik-Webseite zu gelangen. Fügen Sie dort Ihre kopierte KIM-E-Mail-Adresse ein und erzeugen Sie Ihren QR-Code. Drucken Sie diesen aus und platzieren Sie ihn gut sichtbar für Ihre Patienten – z. B. am Empfang.
Nach erfolgreicher Anforderung einer elektronischen Ersatzbescheinigung durch Ihren Patienten erhalten Sie eine KIM-Nachricht in Ihrem Nachrichtencenter. Nach dem Öffnen der KIM-Nachricht und Klick auf die Schaltfläche "Karte einlesen" wird die elektronische Ersatzbescheinigung eingelesen und verarbeitet - analog dem Einlesen einer echten Versicherungskarte.

