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CGM Knowledge Base

Telematikinfrastruktur (TI)

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TELEMATIKINFRA STRUKTUR

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0 None Hinweis: Weitere wichtige Karten sind der Heilberufsausweis (HBA) des Arztes sowie die SMC-B (Security Module Card\nTyp B), über die die Praxis identifzi iert wird. Zusätzlich sind im Konnektor und im eHealth-Kartenterminal die technischen\nGerätekarten gSMC-K und gSMC-KT vorhanden.
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EINSATZ EINES MOBILEN KARTENTERMINALS (mobKT)

  • Mobile Kartenterminals sind speziell für den mobilen Einsatz gedacht, zum Beispiel für Hausbesuche.
  • Das mobile Kartenterminal wird im Gegensatz zum eHealth-Kartenterminal direkt an den PVS-Rechner
  • Die Versichertenstammdaten werden im ersten Schritt ins mobKT eingelesen. Zum Übertragen der Daten an das Primärsystem im zweiten Schritt muss erneut die PIN dieser Karte eingeben werden. Ein Einlesen von der eGK direkt ins PVS ist nicht möglich.
  • Innerhalb eines vom Nutzer festgelegten Zeitraums (max. 60 Minuten) können dann weitere Karten ohne
  • Kontrolle des LE sein und bei Nichtnutzung zugriffs- geschützt verwahrt werden. Es darf nicht kontinuier- lich mit dem PVS verbunden sein.
  • Das Einlesen der Versichertendaten ist nur mit freige-
  • erneute PIN-Eingabe eingelesen werden.
  • Die Daten können auch nur mit derselben berechtig-

schalteter Berechtigungskarte (SMC-B oder HBA) image5.jpg angeschlossen und soll unter ständiger persönlicher

ten Karte wieder angezeigt, gedruckt oder ausgele- sen werden, da sie verschlüsselt gespeichert werden.

möglich. Dazu wird vor dem Einlesen zur Eingabe der Karten-PIN aufgefordert.

Bildquelle: https://ingenico.de

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VERSICHERTENSTAMMDATEN- MANAGEMENT (VSDM)

  • Die Versichertenstammdaten (VSD) sind auf der
  • Das Ergebnis der Online-Prüfung/-Aktualisierung
  • elektronischen Gesundheitskarte gespeichert. Sie gliedern sich in die drei Bereiche PD (Persönliche Ver- sichertendaten), VD (Allgemeine Versicherungsdaten) und GVD (Geschützte Versicherungsdaten wie z. B. „Zugehörigkeit zu besonderen Personengruppen”).
  • Das VSDM ermöglicht neben dem Lesen der VSD eine

wird durch einen sogenannten Prüfungsnachweis auf der eGK gespeichert und an das Primärsystem übergeben (z. B. „Aktualisierung VSD auf eGK durch- geführt” oder „Aktualisierung VSD auf eGK nicht

notwendig”). Der Zugriff auf geschützte Versicher-

tendaten wird protokolliert.

  • Der Umgang mit den weiteren möglichen Prü-

Online-Prüfung und ggf. eine Online-Aktualisierung

fungsergebnissen (z. B. „Aktualisierung VSD auf eGK technisch nicht möglich”) wird im weiteren Verlauf ausführlich erläutert.

durch Abgleich mit den Daten der Krankenkasse. So kann bspw. eine Adressänderung direkt auf der eGK aktualisiert werden. Arztpraxen können dann über ihre Praxissoftware die aktuellen Daten von der eGK direkt einlesen.

NUTZUNG DER BESTANDSNETZE

  • SNK ist ein abgeschottetes, sicheres Kommunikations- netz, über das diverse Dienste wie beispielsweise die Online-Abrechnung angeboten werden.
  • Anwendungen im Sicheren Netz der KVen (SNK)
  • sind weiter nuztbar. Die grundsätzliche Erreichbarkeit wird bei der Installation sichergestellt.
  • Das Sichere Netz der KVen (SNK) soll die digitale Kommunikation zwischen Ärzten und anderen Leis- tungserbringern im Gesundheitswesen und den Kassen ärztlichen Vereinigungen absichern und erleichtern.
  • Wird bisher KV-SafeNet als Zugangsweg in das SNK

genutzt, kann das KV-SafeNet-Endgerät durch den Konnektor ersetzt werden.

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0 3. VERSICHERTENSTAMMDATEN LESEN MIT WARNUNG IM PRÜFUNGSNACHWEIS
1 FOLGENDE WARNUNGEN KÖNNEN BEIM \nLESEN DER VSD AUFTRETEN:\n• Aktualisierung VSD auf eGK technisch nicht \nmöglich (Prüfungsnachweis 3)\n• Online-Prüfung des Authentifizierungszertifikats \ntechnisch nicht möglich (Prüfungsnachweis 5)\n• Aktualisierung VSD auf eGK technisch nicht \nmöglich und maximaler Offline-Zeitraum \nüberschritten (Prüfungsnachweis 6) WAS IST ZU TUN?\n• In diesen Fällen gilt die Karte als gültiger \nLeistungsanspruchsnachweis. Bei einem \nweiteren Besuch im Quartal muss jedoch eine \nerneute Online-Prüfung durchgeführt werden. \n• Falls der entsprechende Fehler öfter auftritt, ist \nein Fehlerticket mit dem detaillierten Fehler-\ncode im Support einzustellen.
2 FOLGENDE WARNUNG ERFORDERT EINE \nANDERE AKTIVITÄT:\n• Authentifizierungszertifikat eGK ungültig \n(Prüfungsnachweis 4) • Die vorliegende eGK ist kein gültiger \nLeistungsanspruchsnachweis. \n• In diesem Fall ist der Versicherte zu fragen, \nob er in der Zwischenzeit eine neuere eGK von \nder Kasse zugeschickt bekommen hat.\n• Wenn der Versicherte keine aktuellere eGK be-\nsitzt, ist gemäß BMV-Ä Anlage 4a Anhang 1 Kap. \n2.1. bzw. § 8 BMV-Z und § 12 EKVZ vorzugehen. \nDer Versicherte soll mit Verweis auf die Fehlermel-\ndung (z. B. Versicherungsbeginn in der Zukunft) an \nseine Krankenkasse verwiesen werden.

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Version: 2.0 | Stand: März 2018 | Release-Nummer: 22.1.0

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Konfiguration 14 Service & Kontaktdaten 20 Anwendung 14 Glossar 21 Support-Informationen 18 Notizen 22 Col1
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0 E-HEALTH-GESETZ Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im \nGesundheitswesen“ – kurz E-Health-Gesetz – schreibt einen konkreten \nFahrplan für die Einführung der Telematikinfrastruktur und nutzbringender \nAnwendungen im Gesundheitswesen vor. Damit soll die Informationstech-\nnologie in der Gesundheitsversorgung etabliert und somit die Wirtschaft-\nlichkeit und Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden.
1 KONNEKTOR Der von der CGM angebotene Konnektor, die KoCoBox MED+, ist \nvergleichbar mit einem Router und bindet als Konnektor die Primär-\nsysteme hochsicher in die zentrale Telematikinfrastruktur ein. Über ein \ngeschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, \ngewährleistet die KoCoBox MED+ sichere Verbindungen für den Daten-\naustausch. Sie stellt die Verbindung zwischen den eHealth-Kartentermi-\nnals und dem Primärsystem her, tauscht Daten mit der elektronischen \nGesundheitskarte (eGK) aus und macht die Verwendung des Heilberufs-\nausweises (HBA) zur Erzeugung und Prüfung von qualifizierten Signatu-\nren möglich. Der Zugriff auf aktuelle Anwendungen (VSDM) und künftige \nAnwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten über einen sicheren \nUpdateprozess sind möglich.
2 VPN Virtual Private Network. In einem VPN werden Daten hochverschlüsselt \nüber das Internet übertragen und sind so gegen evtl. Hackerangriffe \ngeschützt.
3 eGK elektronische Gesundheitskarte
4 KVK Krankenversichertenkarte
5 VSD Versichertenstammdaten
6 VSDM Versichertenstammdatenmanagement
7 TI Telematikinfrastruktur
8 SMC-B Die SMC-B ist die Praxis- oder Institutionskarte, auch Praxisausweis \ngenannt. Um eine Verbindung zwischen Arztpraxis, Zahnarztpraxis oder \nKrankenhaus und der TI herzustellen, wird eine Praxis- bzw. Institutions-\nkarte, also die SMC-B, benötigt. Sie dient der Authentisierung der Praxis \ngegenüber den Diensten der TI.
9 ICCSN Integrated Circuit Card Serial Number (eindeutige Kartenkenn-Nummer)
10 HBA Heilberufsausweis
11 mobKT mobiles Kartenterminal

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