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CGM Knowledge Base

CGM TM GE - Laborimport

Dieses Kapitel beschreibt den Grundeinstellungspunkt Laborimport. Die Grundeinstellungen rufen Sie über das Startmenü/ Sonstiges/ Grundeinstellungen auf.

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LDT Import 3.0

Einstellung - [Bei Stapelimport Hinweise ausblenden]

Dieser Einstellungsschalter steht standardmäßig auf [nein]. Wollen Sie mit einem Import mehrere LDT-Dateien gleichzeitig einlesen, setzen Sie diesen Schalter auf [ja]. Dadurch werden alle Hinweismeldungen des Prüfmoduls und auch alle anderen Meldungen während des Import-Vorgangs deaktiviert.

 

Der Import wird immer erfolgreich und ohne jegliche Fehlermeldungen beendet! Jedoch sind unbedingt die Protokolle [Labor /Protokolle LDT Prüfmodul] und [Labor/Protokolle LDT Import] auf eingelesene Patienten, pathologische Werte und Abbrüche zu prüfen.

 

Einstellung - [LDT 3.0 aktiviert]

Mit dieser Einstellung wird das Einlesen von LDT-Versionen (hier ab LDT 3.ff) ermöglicht. Obwohl hier der Schalter auf [ja] gesetzt ist, können trotzdem LDT-Dateien im Format 2.ff eingelesen werden.

Einstellung - [LDT Prüfmodul automatisch beim Import verwenden]

Diese Einstellung ermöglicht CGM TURBOMED das Abschalten des LDT-Prüfmoduls. Der Schalter sollte hier immer auf [ja] stehen, um standardmäßig beim Laborimport das LDT-Prüfmodul anzustoßen. Das LDT-Prüfmodul kann über diesen Grundeinstellungsschalter jederzeit de- und aktiviert werden.

Steht dieser Schalter auf [nein], so hat das zur Folge, dass der Anwender über die vorliegenden Fehler nicht informiert wird. Fehlerhafte Unterlagen können in der Weiterverarbeitung ggf. nicht verwendet werden.

 

Betriebsstätte(FK201) und Auftaggeber LANR(FK8615) bei Behandlungsffallzuordnung ignorieren

Ist dieser Grundeinstellungspunkt auf nein gesetzt, wird bei der Zurordnung der Labordaten zum Patienten überprüft, ob die Betriebstättennummer sowie die LANR des Auftraggebers (behandelnder Arzt) aus der Labordatei mit dem Behandlungsfall übereinstimmen. Ist der Schalter auf ja gesetzt werden diese Prüfungen im Bezug auf LANR und Betriebsstättennummer nicht durchgeführt.

Eintragsdatum

Berichtsdatum

Hier wird das Datum für den Eintrag im Laborblatt sowie für die Abrechnung verwendet, dass in der Labordatei unter der FK 8302 steht.

Eingangsdatum beim Labor

Hier wird das Datum für den Eintrag im Laborblatt sowie für die Abrechnung verwendet, dass in der Labordatei unter der FK 8301 steht.

Auftragsdatum

Hier wird das Systemdatum des Praxisrechners zu Grunde gelegt, an dem der Patient in die Laborauftragsliste gesetzt wurde.

Importdatum

Das Systemdatum des Praxisrechners an dem der Laborimport durchgeführt wurde wird für den Eintrag im Laborblatt sowie in der Abrechnung zu Grunde gelegt.

Unsere Empfehlung für die niedergelassen Ärzte ist hier das Auftragsdatum, da es vom Praxisablauf am sinnvollsten erscheint, die Laboreinträge, speziell die Abrechnung, auch an dem Tage vorzunehmen an dem der Patient in der Praxis war.

Importierte Laboraufträge nach wie viel Tagen löschen

Hier stellen Sie ein, nach wie viel Tagen Laboraufträge aus der Liste der Laboraufträge (aufrufbar über Labor/ Labor-Aufträge) gelöscht werden sollen.

Tragen Sie hier eine 0 ein (Auslieferungszustand), so werden Laboraufträge niemals automatisch aus der Liste gelöscht.

Labor sendet bei Endbefund: den Gesamtbefund [Ja] nur Laborwertänderungen [Nein]

Dieser Punkt sollte möglichst vorher mit dem Labor abgeklärt werden, wie dieses sich verhält.

Steht dieser Schalter auf ja so wird bei der Übertragung eines Endbefundes immer die bereits vorhandene Spalte im Laborblatt gelöscht und durch die neuen Laborwerte, die in der Labordatei enthalten sind, ersetzt. Sollte das Labor dann aber doch nur die noch fehlenden Laborparameter geschickt haben, so sind nur noch die nachgelieferten Werte im Laborblatt enthalten.

Steht dieser Schalter auf nein, so werden nur die nachgesandten Laborwerte in die bereits vorhandene Laborspalte eingefügt.

Labor sendet bei Nachforderungen: den Gesamtbefund [ja] oder nur die nachgeforderten Werte [nein]

Dieser Punkt sollte möglichst vorher mit dem Labor abgeklärt werden, wie sich dieses verhält.

Steht der Schalter auf ja so wird bei der Übertragung einer Nachforderung immer die bereits vorhandene Spalte im Laborblatt gelöscht und durch den Gesamtbefund, der in der Nachforderung enthalten ist, ersetzt.

Sollte das Labor doch nur die noch fehlenden Laborparameter geschickt haben, so sind nur die nachgeforderten Werte im Laborblatt enthalten.
Steht dieser Schalter auf nein, so werden nur die nachgeforderten Laborwerte in die bereits vorhandene Laborspalte eingefügt.

Laborimportuhrzeit (volle Stunden)

Der Grundeinstellungspunkt Laborimportuhrzeit (volle Stunden) ermöglicht es, die Uhrzeit, unter denen Laborimportzeilen in der Karteikarte eingetragen werden, stundenweise frei zu

wählen. Anstelle der Verwendung von 12:00 Uhr (Auslieferungszustand) stehen Ihnen mit dieser Funktion ganzzahlige Werte von 0 bis 23 zur Verfügung.

Damit können sich Laborimportzeilen nicht mehr unkontrollierbar zwischen manuell erfasste Zeilen drängeln.

Möchten Sie, dass auch (Facharzt-) Laborimporte ohne Anforderungsnummern im System vorhandene Laboraufträge der betroffenen Behandlungsfälle hinsichtlich Datum und Befundart des letzten Importes aktualisieren?

Steht dieser Schalter auf Ja, wird in der Labor-Auftragsliste beim Laborimport ein Auftrag hinsichtlich Importdatum und Befundart aktualisiert. Voraussetzung ist, dass für dasselbe Labor für diesen Patienten ein Import über den Namen durchgeführt wird. In diesem Fall übermittelt das Labor kein Anforderungs-Ident (Alt-v-i-Nr.), sondern nur die Namensinformationen. Steht der Schalter auf Nein, bleiben das Importdatum auf * und die Befundart leer.

Sollen die Anforderungskennungen pro Arzt unterschieden werden [ja] oder nur pro Praxis [nein]

Dieser Grundeinstellungspunkt hat nur für den Laborimport in einer Gemeinschaftspraxis eine entscheidende Funktion. Ist dieser in einer Gemeinschaftspraxis auf ja eingestellt, so erscheint nach Anwahl der Importdatei als erstes ein Fenster mit der Arztauswahl. Als Grundlage für die Zuordnung der Patienten bzw. Anforderungskennungen mit dieser Grundeinstellung dient der "behandelnde Arzt des Patienten"!

Ist der Grundeinstellungspunkt bei einer Gemeinschaftspraxis auf nein gestellt, so erscheint das Fenster mit der Arztauswahl nicht. Der Laborimport kann ohne Fehlermeldungen und völlig unabhängig von dem jeweils behandelnden Arzt des Patienten erfolgen.

Sollen in allen Laborunterverzeichnissen Wochentagsordner angelegt werden?

In großen Gemeinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren wird der Laborimport oft über eine Batchdatei gesteuert:

Hier hat jeder Arzt einen Labor-Abruf und damit verbunden auch 2 Importe pro Doc.

Der Abruf ist soweit mit einem Script gesteuert, dass die Labordaten alle auf einmal abgerufen werden und unter T:\Labor Arztbezogen in Ordner abgelgt werden

(T:\Labor\Mustermann oder T:\Labor\Testmann usw.)

CGM TURBOMED hat bisher nur dann die Wochentage nach erfolgreichem Import angelegt, wenn die Labordateien von da aus importiert wurden, wie es unter den Grundeinstellungen "Laborimport\Standard-Pfad zu Laborimportdatei" eingestellt war.

Beispiel:

  • Ist die Einstellung auf T:\Labor gesetzt und die Datei liegt auch da, erzeugt TM nach erfolgreichem Import den Ordner "Donnerstag" und verschiebt die Datei dahin.

Wenn jetzt mit der gleichen Grundeinstellung (T:\Labor) eine Datei aus dem Ordner "T:\Labor\Mustermann" importiert wurde, erzeugt TM in dem Ordner "T:\Labor\Mustermann" die *.dec-Datei und weiter passiert nichts.

Es wurde deswegen folgende Änderung eingebaut:

Wochentagsunterverzeichnisse werden unter folgenden Bedingungen gebildet...

  • es handelt sich um ein Unterverzeichnis des eingestellten Laborimport-Ordners

  • Der Ordner aus dem die Labordatei importiert wird trägt selbst nicht den Namen eines Wochentages

Sollen LDT-Importe in abgeschlossene Fälle ermöglicht werden?

Dieser Schalter wird nur bei angeforderten Fachbefunden relevant, die keine Anforderungsident (Labornummer) für den Patienten besitzen (Alt-V-I). Nur bei diesen Fällen wird dieser Grundeinstellungspunkt berücksichtigt.  Dieser Punkt hat bei quartalsübergreifendem Laborimport eine entscheidende Bedeutung. Während des laufenden Quartals ist es nicht sinnvoll diesen Schalter auf ja stehen zu haben.

Generell empfohlen wird von uns, dass dieser Schalter auf nein stehen soll.

Sollen während des Imports angelegten Karteizeilen in der Liste der vom Import betroffenen Patienten aufgeführt werden?

Ist dieser Punkt auf nein gestellt, so wird in der Liste der vom Import betroffenen Patienten nur die Befundart die in der Labordatei unter der FK:8401 steht angezeigt.

Ist dieser Punkt auf ja gestellt, so werden in der Liste der vom Laborimport betroffenen Patienten nicht nur die Befundart aus der Labordatei dargestellt, sondern zusätzlich werden auch noch die Karteieinträge, die zu diesem Patienten erfolgt sind, dokumentiert und der Patient erscheint entsprechend mehrfach mit Hyperlinks versehen in der Liste.

Standard-Pfad zu Laborimportdateien

Hier sollte zur Optimierung des Praxisablaufes das Verzeichnis angegeben werden, in dem sich die Labordateien nach dem Import auf den Praxisrechner befinden. Kommt eine Datei immer unter dem gleichen Namen, so kann dieser hier schon vorher fest eingetragen werden. Es kann hier auch mit den Jokern *.* , *.dat etc. gearbeitet werden. Ist in der Pfadangabe ein Joker eingetragen, so muss trotzdem über den Browse-Button in das Verzeichnis gebrowst werden und dort die zu importierende Labordatei angewählt werden.

Startdatum LG-Direktabrechnung

Ab dem 01.10.2008 werden Laborgemeinschaften ihre EBM-Leistungen mit den jeweiligen KVen direkt abrechnen. Das bedeutet für Sie, dass in Ihrer KV-Abrechnung keine Laborleistungen mehr erscheinen dürfen. Setzen Sie hier das Datum ab wann  die EBM-Leistungen des Kapitels 32 (Laborleistungen), die beim Laborimport übermittelt werden, nicht mehr als Abrechnungsziffern in Ihr System übertragen werden sollen, sondern nur noch als "Abrechnungsinformation" (grauer Taschenrechner)hinterlegt werden sollen.

Dies kennen Sie schon vom Import der Facharztbefunde, bei denen schon die Abrechnungsinformationen genutzt werden. Die Abrechnungsinformationen erscheinen nicht in der Abrechnung (F2) und gehen nicht in die KV-Abrechnung ein. Das ist so gewollt. Sie erhalten die Abrechnungsinformationen, damit nach wie vor ein korrektes Laborbudget berechnet werden kann.

Wird hier kein Datum gesetzt werden die Laborabrechnungsziffer als Abrechnungseintrag hinterlegt und mit an die KV innerhalb der KV-Abrechung übermittelt.

Vom Labor übermittelte Abrechnungsleistungen einzeln bestätigen?

Sie können hier festlegen, ob Sie direkt beim Import die Abrechnungsziffern kontrollieren möchten. Ist der dieser Punkt auf Ja eingestellt, so werden Ihnen pro Behandlungsfall die zu importierenden Leistungen gesammelt vorgeführt.

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