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CGM Knowledge Base

Problemstellung und Lösung

Das wichtigste Ziel der medizinischen Dokumentation ist es, die Informationen für eine möglichst adäquate Krankenbehandlung zur Verfügung zu stellen. Daneben dient sie der Erfüllung gesetzlicher Auflagen, zur Abrechnung und Kostenanalyse sowie dem Qualitätsmanagement. Die Unterstützung von Forschung und klinischer Aus- und Weiterbildung ist fast nur im stationären Sektor von Bedeutung.

In seinem Buch „Die verlorene Kunst des Heilens“ schreibt der amerikanische Kardiologe und Friedensnobelpreisträger Prof. Dr. Bernard Lown: „Die Anamneseerhebung ist der wichtigste Aspekt des Arztseins. Etwa 75% der Diagnosen kann man durch eine gute Anamnese stellen, weitere 10% nach einer körperlichen Untersuchung.“ Damit diese Informationen für die Behandlung des Patienten zur Verfügung stehen, müssen sie in der Patientenkartei dokumentiert werden. Auch wenn die meisten Ärzte den Aussagen von Prof. Lown zustimmen, im praktischen Alltag, der immer mehr durch Verwaltungsaufwand und Hektik gekennzeichnet ist, gestaltet sich die Umsetzung häufig schwierig.

Jeder Arzt muss entscheiden, wie er seine Patientenkarteikarte aufbaut. Das Führen einer Papierkarteikarte ist nicht mehr zeitgemäß. Die elektronische Karteikarte bietet viel mehr Übersicht und verhindert, dass dieselben Daten mehrfach erfasst werden müssen. Zur Dokumentation stehen mehrere Methoden zur Verfügung. Der Arzt kann selbst schreiben oder einer Mitarbeiterin diktieren. Er kann sich einer Spracherkennungssoftware bedienen oder ein Dokumentationsmodul einsetzen. Jedes dieser Verfahren hat seine Stärken und Schwächen und kann unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Zeitaufwand vor Nutzung, Zeitaufwand während der Nutzung und Qualität der Ergebnisse beurteilt werden.

Das vorliegende Modul soll den Aufwand für die tägliche Dokumentation verkürzen. Es besteht aus einer Vielzahl von Textbausteinen, die sehr einfach individuell angepasst werden können. Es versucht, insbesondere folgende Anforderungen zu erfüllen:

Leichte Erlernbarkeit des Systems

Möglichkeit der individuellen Anpassung

Schnelle Erfassung des zu dokumentierenden Sachverhalts

Bedienung in Abhängigkeit vom eigenen Kenntnisstand

Hohe Ergebnisqualität der Texte

Integration in das Arzt-Informations-Systems

Niedrige Investitions- und laufende Kosten

Installation

2.1 Vorarbeiten

 Zeilentypen abgleichen, ggf. umbenennen oder neu anlegen (Navigationsboard: Kachel 3 „Praxisdaten“ → „Benutzerkonfiguration“ → „Behandlungszeilen“)

Achtung:

Sollten Sie mit mehreren Konfigurationen arbeiten, so ist diese Überprüfung pro Konfiguration durchzuführen.

Alle unten genannten Zeilentypen werden im Rahmen des Moduls „Facharzt-Dokumentation

Modul für den Kinderarzt“ in der Karteikarte verwendet.

Übersicht der verwendeten Karteikartentypen

Karteikartentyp

Organsystem / Gruppe

A AE AF B E LU EC SO SD D DD T L

A namnese E igen a namnese F amilien a namnese B efund (körperliche Untersuchung) E KG (Ruhe-, Belastungs-, Langzeit-EKG) Lu ngenfunktion Ec hokardiografie So nografie (Abdomen / Schilddrüse / Hüftgelenk) D oppler s onografie D iagnose D auer d iagnose T herapie L eistungsziffern

Bitte prüfen Sie, ob der Dokumentationsassistent bereits Daten enthält.

Wenn ja, sollten die Daten entweder zunächst gelöscht oder nach dem Import in die gewünschte Reihenfolge gebracht werden.

 Einstellen des Benutzerkonfigurationen.

„neuen Textbausteinverfahrens“

in den relevanten

( Navigationsboard: Kachel 3 „Praxisdaten“ → „Benutzerkonfigurationen“ → „Maskeneinstellungen“ → „Textbausteine“)

 Wir empfehlen Ihnen, des Weiteren folgende Schalter zu setzen: image2.jpg „Bausteinauswahl über Listenanzeige“ „Direktes Auflösen eines Unterbausteins“

image3.jpg

 Dokumentationsassistent auf die Sprungleiste legen: Navigationsboard: Kachel 3

→

→

→

„Praxisdaten“

„Benutzerkonfiguration“

„Maskeneinstellung“

„Sprungleiste“ → Auswahl der gewünschten Sprungleiste. Setzen Sie bitte den Eintrag „Dokumentationsassistent“ – „Dok.Ass.“ mit der Pfeiltaste in das rechte Fenster. Somit erscheint auf der entsprechenden Sprungleiste der Eintrag

2.2 Ausführen des Setups

Die Einspielanleitung entnehmen Sie bitte dem Updateanschreiben. image4.jpg .

2.3 Freischalten des Moduls

Bitte verzweigen Sie im Navigationsboard über die Kachel „ ? “ in die „Lizenzschlüsseleingabe“

Wählen Sie anschließend im Feld „Modul“ den Eintrag „Dokumentationsassistent – Allgem. /Innere Medizin“ aus.

image5.jpg

Geben Sie nun im Feld „Lizenzschlüssel“ den von COMPUMED M1 gelieferten Lizenzschlüssel ein und

speichern Sie die Maske mit image6.jpg ( <F12> ).

2.4 Import Dokumentationsassistent / Textbausteine / Makros

Zum Import der Daten verzweigen Sie bitte im Navigationsboard in die Kachel 5 „Direkteinstieg“ → „M1-Tools“ . Klicken Sie nun auf den Eintrag „Dokumentationsassistent – Allgem./Innere Medizin“

und bestätigen die Auswahl mit image7.jpg ( <F12> ).

Bestätigen Sie nachfolgende Abfrage mit „Ja“ .

image8.jpg

Es erscheint nun folgendes Fenster:

image9.jpg

Der Ordner „Dokumentationsmodul“ steht nun automatisch im Fokus und darf nicht geändert werden. Bitte bestätigen Sie die Maske mit „ OK “. Der Import-Vorgang wird nun gestartet und kann einige Sekunden dauern. Nach erfolgreichem Import erscheint die Meldung:

image10.jpg

Diesen Hinweis bestätigen Sie bitte mit „ OK “.

Ab sofort stehen Ihnen nun alle Textbausteine, Makros sowie die vorgefertigten Daten des Dokumentationsassistenten zur Verfügung.

image11.jpg

2.5 Nacharbeiten

 Anpassen der Textbausteine ohne passenden Zeilentyp:

Navigationsboard: Kachel 3 „Praxisdaten“ → „Praxiskonfiguration“ → „Textbausteine“

Sofern die auf Seite 5 genannten Zeilentypen in der Praxis vor Einspielen des Moduls noch nicht vorhanden waren, werden diese nach Einlesen des Moduls in der Maske der Textbausteine rot dargestellt.

 Kontrolle der eigenen umbenannten Textbausteine image12.jpg Bitte legen Sie die jeweiligen Zeilentypen nachträglich unter Kachel 3 „Praxisdaten“ → „Benutzerkonfiguration“ → „Behandlungszeilen“ an.

→

Navigationsboard: Kachel 3

„Praxisdaten“

„Praxiskonfiguration“

→ „Textbausteine“

Sollten Sie beispielsweise bislang ein Bausteinkürzel verwenden, welches ebenfalls durch das Einlesen des Moduls angelegt wird, so wird das bisher in der Praxis verwendete Kürzel mit „p_“ umbenannt.

( <Shift+F5> )

Durch Anwahl der Lupe image15.jpg ( <F5> ) wird die Suche gestartet.

Anschließend erhalten Sie eine Übersicht aller Bausteinkürzel, die umbenannt wurden.

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