Betreuungsstrukturvertrag Thüringen
1.1 Allgemein
Nutzen Sie jetzt neue Komfortfunktionen zum gemeinsamen Qualitätsmanagement der KV Thüringen und der AOK PLUS - als kostenfreie zeitlich befristete Softwareprobe für Sie!
Die KV Thüringen und die AOK PLUS haben eine „Vereinbarung zur Einrichtung und Durchführung eines gemeinsamen Qualitätsmanagements“ unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist die
Erhöhung der Qualität und damit verbunden die Verringerung des Aufwandes für nachträgliche Prüfungen in der Arztpraxis, bei der KV sowie bei der AOK PLUS.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde u. a. vereinbart, dem Arzt über sein AIS eine Unterstützung anzubieten. Jeder Arzt kann entscheiden, ob er das Modul Kodierunterstützung kostenlos testen
möchte.
1.2 Freischaltung
Die Freischaltung kann ganz komfortabel über einen Freischaltdialog erfolgen, der nach Installation des Q4-Quartalsupdates und anschließender Diagnoseeingabe erscheint:
Hier haben wir für Sie auch ein PDF hinterlegt, das die Funktionalitäten noch eingehender erklärt.
Die kostenlose Softwareprobe ist zeitlich befristet bis einschließlich 30.06.2016.
Wählen Sie „Jetzt freischalten“, wird der Vertrag „Betreuungsstrukturvertrag Thüringen“ in der IV- Verwaltung freigeschaltet. Die Freischaltung bezieht sich auf den Behandler, für den zu diesem Zeitpunkt der Diagnoseeintrag vorgenommen wurde (Geprüft wird auf die Spalte „BKZ“ in der Karteikarte). Erfassen Sie Daten für unterschiedliche Behandler (z.B. als nichtärztlicher Mitarbeiter) erscheint die Abfrage pro Behandler.
Wählen Sie „Später erinnern“ , erhalten Sie am nächsten Tag (bei der ersten Diagnose-Eingabe) eine erneute Erinnerung.
Eine gesonderte Arzt-Aktivierung ist NICHT erforderlich.
Patienten, die bei der AOK Plus Thüringen versichert sind, werden ab jetzt automatisch in den Vertrag eingeschrieben. Rufen Sie einen solchen Patienten auf, wird das IV-Symbol bereits rot
dargestellt. Geben Sie nun bei diesen Patienten eine Diagnose ein, erhalten Sie eine entsprechende Kodierunterstützung. Diese basiert auf unterschiedlichen Kriterien. Nachfolgend möchten wir Ihnen auszugsweise zwei Beispiele nennen:
Beispiel 1: Sie geben eine Diagnose mit einer unspezifischen Kodierung an.
Beispiel ICD-Code: „F30.9“:
Nach Auswahl eines alternativen Codes und Speichern mit
Code F30.9 in der Karteikarte ersetzt.
( <F12> ) wird der ursprüngliche ICD-
Beispiel 2: Sie geben eine Diagnose mit der Sicherheit „Zustand nach“ ein, obwohl der Diagnosetext bereits die Information „Folgen…“ oder „Zustand nach“ beinhaltet.
Beispiel anhand des ICD-Codes I25.20Z:
1.2.1 Deaktivierung
Ändern Sie nachträglich Ihre Entscheidung und Sie möchten die Kodierunterstützung doch nicht nutzen, können Sie das Modul über die IV-Verwaltung deaktivieren.
Melden Sie sich bitte zunächst mit dem Behandler an, für den Sie die Deaktivierung vornehmen möchten.
Wechseln Sie anschließend in „Direkteinstieg“ → „Integrierte Versorgung“ → „IV-Verwaltung“ . Markieren Sie den Vertrag
und klicken auf
( <Shift+Strg+F> ). Beenden Sie CGM M1 PRO an diesem Arbeitsplatz und
starten es erneut.

