Labor
27.1 Einführung
Das Überprüfen des Laborstatus zahlreicher Patienten gehört in einer Vielzahl der Arztpraxen zu den alltäglichen Aufgaben. Gerade bei chronischen Erkrankungen und Risikopatienten ist eine übersichtliche Ansicht der Laborwerte, auch über einen größeren Zeitraum, enorm wichtig.
Überweisen Sie den Patienten zu einem weiteren Facharzt, wird in der Regel die bereits durchgeführten Laboruntersuchungen ausgedruckt und dem Patienten mitgegeben. Im umgekehrten Fall erstellen Sie ggf. als Facharzt einen Bericht für den Hausarzt und möchten die Laborwerte dem Arztbrief beifügen.
Für die Verarbeitung und Anzeige der Labordaten ist es notwendig, die Labordaten zunächst von Ihrer Laborgemeinschaft per Datenfernübertragung (Dfü) abzurufen und anschließend über die Befundfreigabe in CGM M1 PRO zuzuordnen. Wurden die Laboranforderungen bereits vor Abruf des Befundes in CGM M1 PRO erfasst, erleichtert dies die spätere Zuordnung. Selbstverständlich können Sie aber auch im Nachhinein noch dem System mitteilen, welche Laborbefunde zu welchen Patienten gehören. Der Einsatz eines sogenannten Order Entry-Systems (z. B. CGM CHANNEL ) erleichtert die Erfassung von Anforderungen nochmals um ein Vielfaches.
Hinweis: Eine Beschreibung zu CGM CHANNEL finden Sie in Ihrem CGM M1 PRO-System unter Hilfe| CGM M1 PRO-Gebrauchsanweisung|CGM M1 PRO-Moduldokumentationen|CGM CHANNEL M1 PRO.
Damit Sie Laborbefunde von Ihrer Laborgemeinschaft abrufen können, ist der Einsatz eines technischen Mitarbeiters Ihrer Laborgemeinschaft und /oder die Unterstützung Ihres Vertriebs- und Servicepartners erforderlich. Sollten Sie noch keinen Laborabruf starten können, wenden Sie sich bitte an Ihre Laborgemeinschaft und Ihren Vertriebs- und Servicepartner.
Selbstverständlich können Sie auch Eigenlabor , welches Sie in Ihrer Praxis durchführen, in CGM M1 PRO erfassen. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen der Erbringung von Eigenlabor das Vorliegen sogenannter Ringversuchszertifikate erforderlich sind. Dieser Nachweis ist elektronisch mit jeder KV- Abrechnung einzureichen.
Hinweis: Informationen zu den Labor-Ringversuchszertifikaten erhalten Sie in unserer CGM M1 PRO- Gebrauchsanweisung unter Hilfe|CGM M1 PRO-Gebrauchsanweisung|CGM M1 PRO- Gebrauchsanweisung|Labor-Ringversuchszertifikate (Kapitel 31).
Laborbefunde schnell und komfortabel anzeigen und ggf. grafisch aufbereiten
Mit CGM M1 PRO erstellen Sie schnell und einfach eine detaillierte Ansicht der Laborbefunde und können die Daten auf Wunsch mit einer grafischen Darstellung aufbereiten.
Sie selbst können entscheiden, ob Sie die Laborwerte über das Laborblatt einsehen, oder ob Sie die Labordaten zusätzlich in die Karteikarte des Patienten übertragen möchten.
Für eine absehbare Zeit stellt Ihnen CGM M1 PRO historisch bedingt noch zwei unterschiedliche Darstellungen des Laborblatts zur Verfügung: Das Standard-Laborblatt und das Komfort-Laborblatt.
Im Rahmen des LDT 3.0, welcher seit Q1/2018 in Kraft getreten ist, ist der Einsatz des Komfort- Laborblatts zwingend erforderlich. Aus diesem Grund wird in diesem Kapitel auf die Beschreibung des Standardlaborblatts verzichtet. Bei Bedarf können Sie eine Gebrauchsanweisung für das Standardlaborblatt bei der CGM M1 PRO-Hotline anfragen.
In CGM M1 PRO können sowohl Labordaten, die per DFÜ (Datenfernübertragung) von Ihrer Laborgemeinschaft abgerufen werden als auch Daten des Eigenlabors verwaltet werden.
Da zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Juni 2018) noch nicht alle Laborgemeinschaften von LDT 2.0 auf LDT 3.0 umgestellt haben, stellt CGM M1 PRO für eine Übergangszeit sicher, dass sowohl Daten im Format LDT 2.0 als auch im Format LDT 3.0 verarbeitet werden können. CGM M1 PRO erkennt das Format automatisch und verarbeitet die Daten entsprechend.
Der nachfolgend beschriebene Workflow bezieht sich ausschließlich auf die Verarbeitung von Daten im Format LDT 3.0, wobei sich die Arbeitsschritte zu LDT 2.0 kaum unterscheiden. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Verarbeitung der Daten sowie in der Anzeige von zusätzlichen Informationen des Labors. Diese Mehrinformationen können ausschließlich im LDT 3.0 und im Komfort-Laborblatt angezeigt werden.
Sollte Ihre Laborgemeinschaft weiterhin Daten im LDT-Format 2.0 liefern, stellt dies kein Problem dar. Dennoch möchten wir Sie bitten Kontakt mit Ihrer Laborgemeinschaft aufzunehmen und zu erfragen, wann mit der Umstellung zu rechnen ist. Steht ein Datum fest, sollten nach Möglichkeit alle Labordaten des alten Formats abgerufen und zugeordnet werden. Erhalten Sie anschließend eine Labordatei im neuen Format, stellt CGM M1 PRO automatisch die Verarbeitung um. Für Sie ändert sich am Workflow nichts. Bitte beachten Sie, dass bei der Verarbeitung von LDT 3.0 Dateien der Einsatz des KBV-Prüfmoduls zwingend erforderlich ist. Aus diesem Grund werden die Daten vor der Verarbeitung automatisch geprüft. Details entnehmen Sie bitte den Folgeseiten.
Weitere Informationen zur Umstellung von LDT 2.0 zu LDT 3.0 entnehmen Sie bitte unserer FAQ- Liste. Diese erreichen Sie in Ihrem CGM M1 PRO-System unter Hilfe|FAQ-Listen|FAQ Laborumstellung LDT 2.0 auf LDT 3.0.
Kommen wir zurück zum Komfort-Laborblatt:
Mit dem Komfort-Laborblatt ermöglicht CGM M1 PRO eine schnelle Übersicht der Labordaten. Sämtliche Informationen sind auf einen Blick ersichtlich.
Beispielansicht:
Hinweis: Bei diesem und allen nachfolgenden Beispielansichten handelt es sich jeweils um frei erfundene Patienten mit Beispieldaten und einem frei erfundenen Labor. Namensübereinstimmungen wären Zufall
Die Ansicht des Komfort-Laborblatts lässt sich konfigurieren. Sie haben die Wahl, ob Sie alle Laborwerte sehen möchten oder ob Sie die Werte bestimmten Überschriften (z. B. OP-Vorbereitung, Blutfette, Nierenprofil o.ä.) zuordnen möchten.
Beispielansicht:
Die Nutzung des Komfort-Laborblatts setzt die Installation bwz. Registrierung sogenannter .NET- Komponenten voraus.
Auf aktuellen Betriebssystemen (ab Windows 8.1) ist das Microsoft Framework in der Regel vorinstalliert. Mit dem CGM M1 PRO-Update 22.2.0 haben wir das Framework 4.6 bereitgestellt. Nach Installation des Updates fand pro Arbeitsplatz eine Prüfung auf das Vorhandensein des Frameworks 4.6 statt. Wurde eine fehlende Installation erkannt, bot CGM M1 PRO die Installation automatisch an.
Weitere Details zum Komfort-Laborblatt entnehmen Sie bitte den Folgeseiten.
27.2 KBV/LDT-Prüfnummer
Die Verarbeitung von Labordaten in Arztinformationssystemen wird in regelmäßigen Abständen von der KBV geprüft bzw. zertifiziert. Mit jeder Zertifizierung ändert sich die LDT-Prüfnummer. Die aktuelle Prüfnummer können Sie jederzeit in Ihrem CGM M1 PRO-System unter Hilfe|Systeminformationen einsehen.
27.3 Kurzübersicht Arbeitsplatz „Labor“
Über den Aufruf "Labor" lassen sich alle Arbeitsschritte verwalten, die im Rahmen der Blutabnahmen stehen. Ebenso erreichen Sie hier einige Konfigurationsmöglichkeiten, auf die wir im Nachfolgenden eingehen.
27.3.1 Aufruf
Um den Arbeitsbereich „Labor“ aufzurufen, klicken Sie im Navigationsboard auf „Arbeitsplatz“ und
anschließend auf die Kachel "Labor"
.
Sie erhalten folgende Ansicht:
27.3.2 Anforderungen erfassen
Ist die Blutabnahme erfolgt und die Röhrchen wurden mit einer Labornummer bzw. mit einem Barcode (Etikett) versehen, können diese über "Anforderungen erfassen" hinterlegt werden. Die Maske dient als "elektronisches Laborbuch".
27.3.3 DFÜ starten
Die Labor-Datenfernübertragung (DFÜ) wird durch einen Techniker des Labors und / oder Ihren Vertriebs- und Servicepartner eingerichtet. Hierüber findet der Befundabruf im Labor statt.
27.3.4 Befundfreigabe
Bei der „Befundfreigabe“ werden die zuvor übermittelten und gespeicherten Daten den entsprechenden Patienten zugeordnet.
27.3.5 Laborergebnisse erfassen
Ermöglicht die manuelle Erfassung der Laborergebnisse (z. B. bei Eigenlabor) bzw. die nachträgliche Zuordnung der vom Labor übermittelten Daten.
27.3.6 Notizblock
Derzeit ohne Funktion.
27.3.7 Stammdaten Labor
Hier sind die „Labor-Stammdaten“ hinterlegt. Bevor die DFÜ erstmalig gestartet wird, ist das erste Labor manuell einzugeben. Die Schreibweise muss genauestens mit der in der Befunddatei übermittelten Laborbezeichnung übereinstimmen. Alle weiteren Labore müssen nicht zwingend manuell erfasst werden. Erhalten Sie eine Labordatei von einem Labor, welches noch nicht in CGM M1 PRO angelegt wurde, erhalten Sie eine Hinweismeldung mit der Frage, ob das Labor neu angelegt werden soll. Bestätigen Sie mit "Neuanlage", wird das Labor inklusive der übermittelten Laborkürzel automatisch im System angelegt.
27.3.8 Laborverfahren
An dieser Stelle finden Sie alle Labor-Verfahren des jeweils ausgewählten Labors. Die Laborverfahren werden automatisch angelegt, sobald Sie die erste Labordatei von Ihrer Laborgemeinschaft abgerufen haben. Ändert das Labor im Laufe der Zeit ein Verfahren bzw. liefert ein neues Verfahren, wird auch dieses automatisch hinzugefügt.
27.3.9 Parametereinstellungen
Hierüber lassen sich verschiedene Ansichten für das Komfort-Laborblatt definieren. Ordnen Sie bestimmte Laborverfahren eigenen Profilen zu und sortieren Sie diese in gewünschte Ansichten.
27.3.10 Weitere Parameter
Unter den „weiteren Parametern“ werden verschiedene Konfigurationen vorgenommen. Hier können Sie z. B. entscheiden, wie die Anlage der Laborzeilen innerhalb der Karteikarte erfolgt, ob Sie Befunde wie Mikrobiologie, Tumor etc. drucken möchten u.v.m.
27.3.11 ELV einlesen
Das ELV (Elektronische Leistungsverzeichnis) ist aktuell nicht mehr relevant. Hierüber können Laborverfahren manuell eingelesen werden. Da die Laborverfahren regulär jedoch von der Laborgemeinschaft elektronisch übermittelt werden, werden diese (wie unter "Laborverfahren" erwähnt) automatisch im System angelegt.
27.4 Voreinstellungen
27.4.1 Weitere Parameter
Bevor Sie das erste Mal Labordaten abrufen bzw. zuordnen, sollten Sie einen Blick in die weiteren Parameter werfen. Sollten hier noch keine Voreinstellungen getroffen worden sein, nehmen Sie diese bitte vor. Bei Fragen zu den einzelnen Parametern steht Ihnen die CGM M1 PRO-Hotline selbstverständlich gerne zur Verfügung. Nachfolgend beschreiben wir die einzelnen Einstellungsmöglichkeiten, die Sie über das jeweilige Drop Down-Menü erreichen.
Historisch bedingt sind die Einstellungen aufgegliedert nach LDT 2.0, LDT 3.0 und allgemeinen Einstellungen. Wenn Sie ausschließlich Labordaten im Format LDT 3.0 erhalten, sind auch nur diese sowie die allgemeinen Einstellungen für Sie relevant.
27.4.1.1 LDT 2.0 Einstellungen
Endbefunde immer neu anlegen: Werden zu einem Patienten am gleichen Tag zwei Endbefunde übertragen, wird im Laborbuch generell ein neuer Endbefund zu diesem Patienten bzw. zu dieser Labornummer angelegt.
LG-Bericht mit Name, Vorname: Der Schalter ist auf „Ja“ zu setzen, wenn Ihre Datei im Bereich LG nicht die üblichen Felder (Labor-ID/laufende Nummer) enthält, sondern eine Identifizierung über den Patientennamen.
Anf. (FK8434) vor Test-Ident (FK8410): Stellen Sie diesen Menüpunkt auf „Ja“ , wird bei Mikrobiologie und sonstigen Einsendepraxen das Feld „Test-Ident“ (FK 8410) ignoriert. Das Feld „Anforderung“ (FK 8434) wird vorrangig behandelt.
gek. Ergebnis (FK8480) zus. in Kartei: Werden vom Labor mehrere Ergebnis-Texte (FK 8480)
übertragen und der Schalter auf „Ja“ gesetzt, werden alle Ergebnis-Texte angezeigt.
Nur erste Zeile aus Normwert (8460): Die Inhalte in den Feldern 8460 und 8470 können in den einzelnen Laboren variieren und inhaltlich sehr unterschiedlich sein. Nicht alle Hinweise dieser Felder müssen unbedingt direkt in der Karteikarte ersichtlich sein. Sofern Sie einen oder beide Parameter auf „Ja“ gesetzt haben, stehen die gesamten Hinweistexte ausschließlich über den Aufruf des Laborbuches zum Patienten zur Verfügung. Durch das Drücken der Tastenkombination <Shift>+<F9> können die Werte direkt angezeigt werden.
Druckverfahren Laborblatt/Seitenformat Laborblatt: Hier gibt es die Möglichkeit, das Druckverfahren auf „Komfortdruck“, „Standarddruck“ oder „Auswahl“ einzustellen. Bei „Auswahl“ erhalten Sie vor jedem Druck eine Abfrage, ob Sie im Standarddruck oder im Komfortdruck drucken möchten. Ebenso wird mit dem Seitenformat verfahren.
Anf. /Lab. Erg. erfassen - Def. Satzart: Nach Auswahl einer entsprechenden Default-Satzart wird diese standardmäßig bei Neuanlage über „Anforderungen erfassen“ oder „Laborergebnisse erfassen“ vorgegeben.
Ausdruck Mikrobiologie-Befunde: Dieser Schalter bezieht sich auf den Ausdruck des Komfort- Laborblatts. Hierüber können Sie festlegen, ob die Angaben zur Mikrobiologie ausgedruckt werden sollen oder nicht.
LDT Version: Auswahl der aktuellen LDT-Version.
27.4.1.2 LDT 3.0 Einstellungen
KBV-Prüfmodul einsetzen: Das Verarbeiten von LDT 3.0 Dateien setzt den Einsatz des KBV- Prüfmoduls voraus. Hier sollte die Standardvorgabe "Ja" nicht verändert werden.
Ergebnisb. bei Pat.-Wechsel abgleichen: Erleichtert die manuelle Patientenzuordnung nach der Befundfreigabe. Siehe Schalter Ergebnisb. bei Pat. Wechsel abgleichen .
Ausdruck Mikrobiologie, Zytologie Krebsvorsore, Zytoloie, Transfusionsmed./Mutter. V, Tumor:
Dieser Schalter bezieht sich auf den Ausdruck des Komfort-Laborblatts. Hierüber können Sie festlegen, ob dieaw Angaben ausgedruckt werden sollen oder nicht.
27.4.1.3 Einstellungen allgemein
Lese LDT nn Tage - Anforderungsdatum, Lese LDT nn Tage + Anforderungsdatum: Hier findet ein Abgleich auf bereits vergebene Anforderungsnummern statt (für wie viele Tage). Wird in diesem Zeitraum eine identische Anforderungsnummer gefunden, so wird sie in dem angegebenen
Zeitraum der bereits existierenden Anforderung zugeordnet. Der Zeitraum sollte aus Sicherheitsgründen relativ gering gewählt werden.
Suche Laborbefunde rückwirkend (Tage): Dieser Schalter ist für Teilbefunde vorgesehen; wenn ein Endbefund eintrifft, prüft CGM M1 PRO, ob rückwirkend im eingestellten Zeitraum bereits Teilbefunde vorliegen
Patienten interaktiv abgleichen (LG): Wird der Schalter auf „Ja“ gesetzt, erscheint während der Einleseroutine der Labordatei automatisch der Patientensuchdialog.
Labor-Blatt Sortierung: Hier besteht die Möglichkeit, das Laborblatt auf „Praxissortierung“ oder auf Sortierung nach Verfahren zu stellen.
Labor-Blatt Sortierrichtung: Wählen Sie aus, ob das Laborblatt auf- oder absteigend sortiert werden soll.
Übernahme Test-Bezeichnung in Kartei: Wird der Schalter auf "KRZ+Bezeichnung" gesetzt, wird bei der Anlage der Laborzeilen in der Karteikarte zusätzlich die Testbezeichnung übertragen.
Übernahme PM-Ident in Karteikarte, Übernahme PM-Bez. in Karteikarte, Übernahme PM- Spezifikation in Kartei: Wird bei Übernahme PM -Ident, -Bezeichnung oder -Spezifikation „Ja“ eingetragen, so werden diese Zusatzfelder in der Karteikarte abgelegt (PM = Proben-Material).
Eintrag Karteikarte als Fließtext: Wird dies auf „Ja“ gestellt, werden die Laborwerte im Fließtext in der Karteikarte abgelegt.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es je nach Schriftart zu Unschönheiten im Textumbruch kommen kann. Wir empfehlen Ihnen daher, die Schriftart „MonoMedium“ für den Zeilentyp LAB einzustellen.
Leistungen je Tag zusammenfassen: Existiert in der Karteikarte bereits eine Leistungszeile, werden die Laborziffern bei der Schalterauswahl „ Ja “ dieser Leistungszeile zugeordnet. Voraussetzung ist dabei, dass es sich um das gleiche Datum handelt. Sollten mehrere Behandler in Ihrer Praxis tätig sein, prüfen Sie bitte, ob dieses Verhalten tatsächlich so gewünscht ist! Möglicherweise werden die Laborziffern dann einem anderen Behandlerkürzel zugeordnet. Grundsätzlich empfehlen wir in diesem Fall, die Schaltereinstellung auf „Nein“ zu stellen. Wird „Nein“ gewählt, werden die Laborleistungen trotz gleichem Datum in eine separate Leistungszeile eingetragen.
nur akt. eingelesene Bef. anzeigen: Wird der Schalter auf „Ja“ gesetzt, werden im Laborbuch nur die gerade aktuell eingelesenen Befunde angezeigt.
el. Überweisung vor Import löschen: Diese Funktion befindet sich in Vorbereitung.
Testhinweise (8470) nicht anzeigen: Die Inhalte in den Feldern 8460 und 8470 können in den einzelnen Laboren variieren und inhaltlich sehr unterschiedlich sein. Nicht alle Hinweise dieser Felder
müssen unbedingt direkt in der Karteikarte ersichtlich sein. Sofern Sie einen oder beide Parameter auf „Ja“ gesetzt haben, stehen die gesamten Hinweistexte ausschließlich über den Aufruf des Laborbuches zum Patienten zur Verfügung.
Durch das Drücken der Tastenkombination <Shift>+<F9> können die Werte direkt angezeigt werden.
Bei Aufruf a. Kartei n. Hauptlabor anz.: Wird der Schalter auf „Ja“ gesetzt, werden im Laborbuch die aktuellen Laborwerte zunächst nur für das Hauptlabor angezeigt. Steht der Schalter auf „Nein“, werden alle aktuellen Laborwerte direkt angezeigt.
Reihenfolge aus LDT für Ablage verw.: Wird der Schalter auf „Ja“ gesetzt, werden die Labordaten in der Karteikarte so angezeigt, wie Sie vom Labor übertragen werden.
Neu Verfahren am Ende einfügen: Im Laufe der Zeit kommt es vor, dass die Laborgemeinschaften neue Kürzel für Ihre Verfahren verwenden oder gar komplett neue Verfahren mitliefern. Sofern Sie sich eine eigene Praxissortierung festgelegt haben, führt dies ggf. zu dem unerwünschten Verhalten, dass diese Kürzel in die bestehende Praxissortierung eingefügt werden. Wird dieser Schalter auf „Ja“ gesetzt, werden die neuen Verfahren zunächst ans Ende der Parameter sortiert, und Sie können zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, an welcher Stelle diese Verfahren erscheinen sollen.
Entfernung Punkt in Höchstwertziffern: Wird dieser Schalter auf „Ja“ gesetzt, wird während der Befundfreigabe der Punkt zu den Höchstwertziffern, sofern die Laborgemeinschaft sie in diesem Format übertragen, automatisch entfernt.
Entfernung Namensteile in 3101,3102: Wird dieser Schalter auf „Ja“ gesetzt, werden Namensteile der Patienten, wie z. B. „Dr. med.“ oder „Prof.“ entfernt, da durch diese Namenszusätze Anforderungen ggf. Patienten nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Eintrag in Karteikarte (weit. Optionen): Je nach Einstellung erhalten Sie beim Durchführen der Karteiablage (Befundfreigabe – Laborzeile „anlegen“ bzw. „beides anlegen“) einen entsprechenden Eintrag in der Karteikarte in Form einer „Balken“-Darstellung oder „Kurzinfo“.
LAB Zeile automatisch anlegen: Wird dieser Schalter auf „Ja“ gesetzt, wird automatisch nach der Befundfreigabe eine „LAB“-Zeile in der Karteikarte abgelegt. Die Anlage der Laborzeile wird in der Maske „Laborergebnisse erfassen“ in bekannter Art und Weise durch das gelbe Kästchen am Ende der Zeile symbolisiert.
LDT nach Import löschen: Wenn dieser Schalter auf „Ja“ gesetzt ist, wird die eingelesene Labordatei automatisch aus der Befundfreigabe gelöscht.
Zuordnung über Shift-Strg-A: Je nach Einstellung werden bei der „automatischen Zuordnung“ „nur Ziffern“, „Befundzeilen“ oder „beides“ ins Behandlungsblatt übermittelt.
autom. Scheinanlage LDT-Import: Diese Funktion befindet sich in Vorbereitung.
Laborblatt-Version: Mit diesem Schalter können Sie festlegen, ob das Laborblatt als „Standard- Laborblatt“ oder als „Komfort-Laborblatt“ angezeigt werden soll. Bitte stellen Sie sicher, dass die Einstellung Komfort-Laborblatt eingestellt ist, damit Sie alle Informationen, die das Labor liefert, angezeigt werden können.
Ausdruck Tagesprofil: Dieser Schalter bezieht sich auf den Ausdruck des Komfort-Laborblatts. Hierüber können Sie festlegen, ob die Angaben zum Tagesprofil ausgedruckt werden sollen oder nicht.
Druckvorl. Komfortlaborblatt Hochformat: Wählen Sie hier die gewünschte Vorlage für den Druck des Komfort-Laborblatts im Hochformat aus.
Druckvorl. Komfortlaborblatt Querformat: Wählen Sie hier die gewünschte Vorlage für den Druck des Komfort-Laborblatts im Querformat aus.
autom. Formatierung FK 5009 deakt. g-(): Die Feldkennung 5009 steht im LDT für einen freien Begründungstext, den Ihr Labor möglicherweise übertragen hat. Dieser Text steht im Zusammenhang mit einer Leistung. Bei Übernahme in die Karteikarte findet eine automatische Formatierung des Textes statt. Die automatische Formatierung können Sie bei Bedarf deaktivieren.
Laborblatt der letzten … Monate anzeigen: Legen Sie fest, welche Laborwerte im Komfort-Laborblatt standardmäßig angezeigt werden sollen, z. B. der letzten 6 Monate.
27.5 Ablauf Labordaten-Fernübertragung
Regulärer Workflow in der Arztpraxis:
1. Anforderungen erfassen (welche Labornummer gehört welchem Patienten)
2. DFÜ (Abruf der Labordatei im Labor)
3. Befundfreigabe (Einlesen der Labordatei und Patienenzuordnung)
4. Laboranforderungen erfassen (wird automatisch nach der Befundfreigabe angezeigt)
Ablage in Karteikarte (bei Bedarf) oder Speichern der Maske (alle Werte stehen ab sofort in dieser Ansicht und im Laborblatt zur Verfügung)
In der Regel wird die Ersteinrichtung durch einen Mitarbeiter des Labors und Ihren Vertriebs- uns Servicepartner vorgenommen. Nachdem der Techniker des Labors den Abruf zum Labor eingerichtet hat und gewisse CGM M1 PRO-spezifische Anpassungen durch Ihren Vertriebs- und Servicepartner vorgenommen wurden, kann es los gehen.
Meist wird eine Testdatei im Labor abgerufen um zu prüfen, ob alles ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Wichtig ist hierbei, dass der Vertriebs- und Servicepartner oder der Labormitarbeiter den Namen des Labors manuell in den Stammdaten von CGM M1 PRO hinterlegt hat.
Die Schreibweise muss mit dem Namen übereinstimmen, den das Labor innerhalb der Labordatei überträgt. Erfassen Sie beispielsweise das Labor mit dem Namen "Musterlabor" und Ihre Laborgemeinschaft überträgt den Namen "Musterlabor und Kollgen", glaubt CGM M1 PRO bei Durchführung der Befundfreigabe, dass es sich um ein weiteres Labor handelt.
Sie erhalten dann die Meldung:
"Ein Labor mit dem Namen … ist nicht vorhanden. Soll es neu angelegt werden oder möchten Sie nach einem Labor suchen?"
Wie Sie in diesem Fall vorgehen sollten, beschreibt unsere FAQ-Liste. Im Inhaltsverzeichnis finden Sie den Beitrag:
Ein Labor mit dem Namen XY ist nicht vorhanden. Obwohl es sich um eine Labordatei meines bisherigen Labors handelt, erhalte ich bei der Befundfreigabe diese Meldung. Warum?
Die FAQ-Liste finden Sie in Ihrem CGM M1 PRO-System unter Hilfe|FAQ-Listen|FAQ Laborumstellung von LDT 2.0 auf LDT 3.0.
Haben Sie jedoch die Abfrage mit "Neuanlage" bestätigt, haben Sie ab sofort zwei unterschiedliche Labore im System, obwohl es sich um das gleiche Labor handelt. Dies hat den Nachteil, dass Labordaten versehentlich teilweise im Labor Musterlabor und teilweise im Labor Musterlabor und Kollegen angelegt sein können und es Schwierigkeiten bei der künftigen Zuordnung gibt. Oft passiert es, dass die Anforderungen im manuell angelegten Labor (z.B. Musterlabor) vorgenommen wurde, die Werte dann aber für das "Musterlabor und Kollegen" zurück kommen und aus diesem Grund keine Zusammenlegung von Anforderung und Befund stattfinden kann. Alle Laborbefunde müssten somit nachträglich nochmals den entsprechenden Patienten zugeordnet werden.
Ist dies versehentlich schon geschehen, nehmen Sie bitte dringend Kontakt zu unserer CGM M1 PRO-Hotline auf.
27.5.1 Anlage des ersten Labors
Wie zuvor erwähnt, ist es zwingend erforderlich, das erste Labor in CGM M1 PRO manuell anzulegen. Alle weiteren Labore werden beim Abruf der Labordaten per Abfrage automatisch im System angelegt.
Die Anlage erfolgt über Labor|Stammdaten Labor.
Hier ist es ausreichend, im Feld "Name des Labors" den Labornamen anzugeben. Optional können die anderen Felder von Ihnen befüllt werden, sind aber nicht zwingend erforderlich.
: Hier wird das elektronische Leistungsverzeichnis (die Laborverfahren) zu diesem Labor angezeigt. Der Abtauchknopf ist bei einer Neuanlage des Labors inaktiv, da noch keine Laborverfahren hinterlegt sind. Der Abtauchknopf wird erst dann aktiv, wenn ein bereits gespeichertes Labor aufgerufen wird und zwischenzeitlich ein Abruf von Befunden stattgefunden hat oder Laborverfahren manuell für dieses Labor angelegt wurden.
: Dieser Parameter ist wichtig für die Leistungsabrechnung. Prinzpiell sind Laborleistungen seit der Einführung der Direktabrechnung im Jahr 2008 nicht in die KV- Abrechnung zu übertragen. Aus diesem Grund werden Laborleistungen - sofern sie vom Labor übermittelt werden - nur statistisch ausgewertet, gelangen aber nicht in die KV-Abrechnung. Erreicht wird dies durch die Unterscheidung von Leistungszeilen, die die Praxis selbst abrechnet (regulärer Zeilentyp "L") und Leistungen, die nur zu statistischen Zwecken in die Karteikarte eines Patienten übertragen werden. Diese Leistungszeilen gelangen in den regulären Zeilentyp "LBL".
Dies ist bereits voreingestellt. Die Einstellungen sehen Sie bei Aufruf des Abtauchknopfs "weit. Parameter".
In Ausnahmefällen, z. B. wenn es sich bei dem Labor um ein Eigenlabor handelt und Sie die Leistungen selbst abrechnen, müssen die Voreinstellungen manuell über das Drop Down-Menü von
LBL-Zeilen in "L-Zeilen" geändert werden. Speichern Sie anschließend die Maske mit
(<F12>).
Werden Laborleistungen von Ihrer Laborgemeinschaft übertragen,
werden die Abrechnungsinformationen (Abrechnung durch Labor oder Abrechnun durch Arztpraxis) durch Ihre Laborgemeinschaft vorgenomemn. CGM M1 PRO verarbeitet diese Informationen und kennzeichnet die Leistungen entprechend mit einer farblichen Markierung (grüner oder weißer Balken am Ende der Zeile).
Grün=Abrechnung durch Arztpraxis
Weiß= Abrechnung erfolgt durch Laborgemeinschaft.
Werden die Leistungen in die Karteikarte übertragen, werden diese unter Berücksichtung dieser Abrechnungsinformationen in L oder LBL-Zeilen gespeichert.
LBL-Zeilen gelangen also nicht zur Abrechnung, dienen aber zur statistischen Auswertung.
Siehe auch Automatische Leistungszuordnung.
27.5.2 Laboranforderungen erfassen
Hierüber wird das „elektronische Laborbuch" aufgerufen.
Labor: Wählen Sie das Labor aus, für welches Sie die Anforderungen erfassen möchten.
Von / bis: Voreinstellung des Zeitraumes „von“ - „bis“ , zu dem die Anforderungen erfasst werden. Das aktuelle Tagesdatum wird vorgeschlagen.
Datum: Datum der Blutabnahme.
L.-Nr. : Eingabe der Laboranforderungsnummer, über die der Patient bei der Datenfernübertragung „identifiziert“ wird. Achtung! Die Laboranforderungsnummer muss genau mit der vom Labor übermittelten Nummer übereinstimmen.
Patient: Eingabe des Patientennamens. Dieser kann auch nur mit Teilen des Namens (z. B. Krem für Kremer) eingegeben werden. Alternativ auch mit Teilen des Vornamens (z. B. Krem, A). Kann eine
eindeutige Zuordnung zum Patienten stattfinden, wird der Patientenname bei Klick in das nächste Feld direkt vollständig aufgelöst. Gleiches erreichen Sie auch durch Betätigen der <Tabulator>-Taste.
S: Angabe bzw. Auswahl des Scheins (Scheinkürzel), auf dem die spätere Zuordnung der Leistungen und Einträge stattfinden soll. Entweder erfolgt eine direkte Eingabe des Abrechnungsscheinkürzels,
Bemerkung: Das Feld „Bemerkung“ steht zur freien Verwendung zur Verfügung.
Satzart: Wählen Sie die entsprechende „Satzart“ aus. Hierbei ist es wichtig, die korrekte Satzart anzugeben, da die Befunde ansonsten bei einer fehlenden Übereinstimmung nicht automatisch zugeordnet werden können. Erfassen Sie Anforderungen für ein Labor, welches Labordaten im Format LDT 3.0 liefert, wählen Sie die Satzarten "Klinische Chemie", "Zyto/Krebsvorsorge", "Zytologie", "Mikrobiologie", "sonstige Einsender", "Transfusionsmedizin" oder "Tumor" aus. "Elektronische Überweisung" oder "Auftrag an Labor" wird bei Aufträgen, die elektronisch erfolgen, angegeben.
Da im LDT 3.0 zu einem Patienten mehrere Satzarten im Befund enthalten sein können, werden nach der Befundfreigabe mehrere Zeilen (je Satzart) zum Patienten angelegt. Für den Abgleich ist es wichtig, dass zumindest eine Anforderung der Satzart entspricht, die erwartet wird.
Beispiel:
Sie erfassen eine Anforderung für die Satzart Tumor. Zurück kommt ein Befund mit der Satzart "Tumor". Der Befund kann zugeordnet werden.
Der Befund kann nicht zugeordnet werden, wenn Sie beispielsweise die Anforderung mit der Satzart "Tumor" erfassen, zurückkommt aber ein Befund mit der Satzart "Mikrobiologie". Der Patient kann dann aus Sicherheitsgründen nicht automatisch zugeordnet werden. Bitte führen Sie in diesem Fall eine manuelle Patientenzuordnung durch.
Kommen zu einer erfassten Anforderung (z.B. mit der Satzart "Tumor") mehrere Satzarten (wie z. B. "Tumor" und "Klinische Chemie" zurück, kann der Patient nur dann zugeordnet werden, wenn
- der Schalter "Ergebnisb. bei Pat.-Wechsel abgleichen" auf "Ja" steht (unter Labor > weitere Parameter )
- weitere Kriterien wie L-Nr., Name usw. übereinstimmen.
Beispielansicht:
Zusatz: Ansicht eventueller Zusätze (Die Zusätze werden in der Regel erst vollständig angezeigt, wenn Sie diese Ansicht öffnen, nachdem ein Laborabruf stattgefunden hat).
An dieser Stelle könnten Sie nun Ihre Eingaben speichern oder über die Neuanlage mit der Erfassung einer weiteren Anforderung fortfahren.
Möchten Sie jedoch noch weitere Angaben zu den einzelnen Test-Idents vornehmen, können Sie dies im unteren Bereich der Maske tun.
Geben Sie hier das jeweilige Test-Ident an und klicken entweder in das Feld "Testbezeichnung" oder drücken die <Tabulator> Taste. Wurde die Angabe des Test-Idents erkannt, wird die Testbezeichnung automatisch angegeben. Kennen Sie das Test-Ident nicht oder Ihre Eingabe wurde nicht erkannt,
können Sie mit
auswählen.
(<F5>) in die Auflistung der Laborverfahren wechseln und ein Test-Ident
( <F12> ).
27.5.3 Datenfernübertragung
Über den Menüpunkt "DFÜ starten" erfolgt der Abruf des Labors. Alternativ ist es möglich, dass Ihr Techniker den Abruf über ein Icon auf dem Desktop eingerichtet hat.
27.6 Befundfreigabe
Über die „Befundfreigabe“ erfolgt die Zuordnung der eingelesenen Daten der Laborgemeinschaft zum jeweiligen Patienten. Wurden die Daten mittels DFÜ eingelesen, wird die entsprechende Datei direkt für die Befundfreigabe vorgeschlagen.
Beispielansicht:
Der Datenimport wird durch
( <F12> ) gestartet.
Kann die Datei ordnungsgemäß importiert werden, öffnet sich im Anschluss automatisch die Maske "Laborergebnisse erfassen". Hier werden alle importierten Patienten und Befunde angezeigt.
27.6.1.1 Wenn das KBV-Prüfmodul einen Fehler meldet
Werden während der Befundfreigabe Fehler im Prüfmodul gefunden, erhalten Sie eine entsprechende Hinweismeldung.
Fortsetzen: Bestätigen Sie mit "Fortsetzen", wird die Datei trotz Fehler eingelesen. Bitte beachten Sie, dass dies ggf. zu Problemen in der Übertragung oder Darstellung der Laborwerte führen kann.
Abbrechen: Die entsprechende Datei wird nicht eingelesen.
Fehler-Protokoll anzeigen: Das Fehlerprotokoll wird im PDF-Format geöffnet. Voraussetzung: Auf diesem Arbeitsplatz ist ein entsprechender PDF-Reader (z. B. Adobe Reader) installiert.
Beispiel:
Achtung: Wird beim gleichzeitigen Import von mehreren LDT 3.0 Dateien mindestens in einer Datei ein Fehler gefunden und Sie brechen den Import für diese Datei ab, werden alle darauffolgenden LDT-Dateien ebenfalls NICHT eingelesen.
27.6.1.2 Archivierung der eingelesenen LDT-Dateien
Die Labordateien werden archiviert, allerdings aus datenschutzrechtlichen Gründen nur in der M1- Datenbank. Die Original-LDT-Dateien werden nach dem Import nicht zusätzlich auf der Festplatte gespeichert.
Hinweis: Bitte stellen Sie sicher, dass die Dateien nach dem Import gelöscht werden. Dies können Sie unter Labor|weitere Parameter über den Schalter "Dateien nach Import löschen" festlegen. Innerhalb der Befundfreigabe wird dann das Häkchen prinzipiell gesetzt und kann nur temporär entfernt werden.
Innerhalb der Befundfreigabe lässt sich die Archivierung über den Button
(<Strg+L>)
öffnen.
Sie erhalten die nachfolgende Maske:
Über
(<F5>) werden die zuletzt eingelesenen Daten selektiert.
Beispiel:
Möchten Sie die übertragenen Daten einsehen, klicken Sie auf den entsprechenden Patienteneintrag
Beispielansicht:
Zurück zur Liste: Möchten Sie sehen, ob es zu den jeweiligen LDT-Dateien Fehler im Prüfmodul gab, klicken Sie per Doppelklick (in der entsprechenden Zeile) in das Feld "Protokolle".
Des Weiteren stehen in der Maske diverse Such- und Sortiermöglichkeiten zur Verfügung.
27.6.1.3 Wenn CGM M1 PRO das Labor nicht erkennt…
Kann CGM M1 PRO das Labor nicht finden, welches in der Labordatei enthalten ist, kommt es zu folgender (beispielhaften) Meldung:
Beispiel:
Möglicherweise liegt es daran, dass in der aktuell eingelesenen Labordatei ein unbekannter Laborname vorhanden ist. Das heißt, dass ein Labor mit diesem Namen nicht unter Labor|Stammdaten Labor enthalten ist.
Handelt es sich jedoch um ein Labor, mit dem Sie bereits seit geraumer Zeit zusammenarbeiten, hat das Labor höchstwahrscheinlich den Namen geändert.
Beispiel: In CGM M1 PRO ist ein Labor mit dem Namen "Labor Müller" vorhanden. In der aktuellen Labordatei wird allerdings der Name "Labor Mueller und Partner" aufgeführt. CGM M1 PRO geht nun davon aus, dass es sich um ein neues Labor handelt.
Da eine Neuanlage aber in diesem Falle nicht gewünscht ist, schlagen wir folgendes Prozedere vor:
Klicken Sie in der Meldung auf die Schaltfläche "suchen". Der Name wird automatisch übernommen.
Zum Leeren der Maske klicken Sie auf
(<F3>).
Über
(<F5>) suchen wählen Sie nun das Labor mit dem bisherigen Namen aus.
Beispiel:
Sollten sehr viele Labore in Ihrem System vorhanden sein, können Sie selbstverständlich auch mit der bekannten *-Suche nach Ihrem Labor suchen.
Beispiel:
(<F12>). Bestätigen
Nachdem Sie das richtige Labor ausgewählt haben, bestätigen Sie mit
Sie nun das Import-Fenster ebenfalls mit
(<F12>), wird die Datei für dieses Labor
eingelesen.
Wir empfehlen nun Kontakt zu Ihrer Laborgemeinschaft aufzunehmen.
Möglicherweise war die Angabe eines neuen Namens nur ein Versehen. Dies kann z.B. vorkommen, wenn sich nicht der Name grundlegend geändert hat, sondern nur eine andere Schreibweise benutzt wurde.
Ist sichergestellt, dass das Labor künftig immer unter dem neuen Labornamen Daten versendet, passen Sie den neuen Namen bitte beim nächsten Import (z. B. am darauffolgenden Tag) an.
Lesen Sie nun erneut eine Labordatei mit dem neuen Namen ein, erscheint wieder die Hinweismeldung. Klicken Sie nun auf "suchen".
In der darauffolgenden Maske wird der neue Laborname angezeigt und ist blau hinterlegt.
Drücken Sie nun die Tastenkombination <Strg+C>, um den Namen zu kopieren.
Zum Leeren der Maske klicken Sie auf
(<F3>).
Über
(<F5>) suchen wählen Sie nun das Labor mit dem bisherigen Namen aus.
Beispiel:
Sollten sehr viele Labore in Ihrem System vorhanden sein, können Sie selbstverständlich auch mit der bekannten *-Suche nach Ihrem Labor suchen.
(<Shift+Strg+F2>). Die
Drücken Sie nun die Tastenkombination <Strg+V>, um den Labornamen, den Sie zuvor kopiert haben, einzufügen.
Speichern Sie die Maske mit (<F12>).
Die darauffolgende Maske speichern Sie ebenfalls mit <F12>.
Der Import wird fortgesetzt. Das Labor ist mit dem neuen Namen angelegt. Beim nächsten Import erscheint die Abfrage nach dem Labor nicht mehr.
Lesen Sie immer die Daten des gleichen Labors ein, muss nicht zwingend eine Prüfung auf das Vorhandensein des Labors stattfinden. In diesem Fall können Sie die Prüfung unterdrücken.
Beispiel:
Sofern Sie immer Labordaten des gleichen Labors einlesen und die Abfrage unterdrücken möchten, setzen Sie bitte den Haken "Abfrage bekanntes Labor unterdrücken" innerhalb der Laborstammdaten. Der Haken wäre ggf. für weitere Labore zu setzen. Den Schalter finden Sie unter Labor|Stammdaten Labor|<Labor aufrufen>|weitere Parameter.
27.6.1.4 Wenn CGM M1 PRO das Labor erkennt…
…wird der Import durchgeführt.
Wird eine Anforderung übermittelt, die im System nicht zugeordnet werden kann…
… zum Beispiel weil
- die Anforderungen vorher nicht erfasst wurden
oder
- ein Patient übertragen wurde, der dem System unbekannt ist,
erscheint ein entsprechender Hinweis auf dem Bildschirm:
Hier können die Daten direkt dem entsprechenden Patienten zugeordnet werden. Wird dies an dieser Stelle nicht getan, erscheint nach Beendigung der Befundfreigabe der Hinweis, dass eine bestimmte Anzahl der Anforderungen nicht zugeordnet werden konnten und diese nun manuell einen Patienten zugeordnet werden müssen.
Nach Beendigung des Datenimportes verzweigt das System automatisch in die Maske „Laborergebnisse erfassen“ , die auch jederzeit nachträglich manuell aufgerufen werden kann.
Beispielansicht:
27.6.1.5 Manuelle Patientenzuordnung nach Befundfreigabe
Lagen Anforderungen mit entsprechenden Kriterien vor, kann der Befund / können die Befunde direkt dem jeweiligen Patienten zugeordnet werden.
Ist dies nicht der Fall, muss der Patient manuell zugeordnet werden. Wie Sie im u.a. Beispiel sehen, können in einer Datei mehrere Satzarten für einen Patienten zur gleichen Labor-Nummer (L-Nr.) und Befund-ID übermittelt werden.
Die Patientenzuordnung müsste nun mehrfach (pro Zeile) durchgeführt werden.
Beispiel:
Um Ihnen dieses Prozedere zu erleichtern, haben wir einen Schalter implementiert. Diesen finden Sie im Bereich LDT 3.0 Einstellungen unter Labor|weitere Parameter. Setzen Sie diesen Schalter auf "Ja", verhält sich das Programm wie folgt:
Klicken Sie auf den Patientennamen und klicken Sie auf
(<F5>). Suchen Sie nun den
entsprechenden Patienten, markieren diesen und übernehmen ihn mit
(<F12>).
Nun werden alle Zeilen mit der gleichen L-Nr. und Befund-ID diesem Patienten zugeordnet. Die Patientenzuordnung pro Zeile entfällt.
27.6.1.6 Anzeige der abzurechnenden Leistungsziffern
( Hinweis: In diesem Fall entfällt der Arbeitsschritt „Leistungszeile
dies sonst mit der Fehlermeldung quittiert wird, dass die Ziffernzeile nicht angelegt werden kann.)
“, da
Es besteht die Möglichkeit die Ziffern in der Vorschau-Zeile zu ändern, weitere Ziffern hinzuzufügen oder zu entfernen.
Um die Leistungszeile in den Behandlungsdaten des Patienten als solche zu erzeugen, ist diese explizit anzulegen. Klicken Sie für die Übertragung der Ziffern in die Karteikarte bitte auf „Leistungszeile
Damit Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch erkennen können, zu welchem Patienten Sie bereits
“.
anlegen“
zu aktivieren.
Möchten Sie generell Ziffern UND Befunddaten in die Karteikarte übertragen, können Sie dies über die Arbeitsschritte „Leistungszeile
“ steuern.
“ und „Leistungs- und Laborzeile
Sind in der Praxis mehrere Ärzte als Behandler angelegt, erscheint ein Auswahlfenster, in dem Sie bitte den Behandler markieren, zu welchem diese Einträge abgelegt werden sollen.
Wenn Laborzeile und Leistungszeile korrekt abgelegt wurden, wird das Symbol hinter dem Punkt
grün dargestellt.
Wurde nur die Laborzeile angelegt (z. B. bei Teilbefunden), erkennen Sie dies an einem gelben Symbol.
Dieses Procedere ist mit jedem Befund, also Patient für Patient, durchzuführen.
Zur besseren Übersicht der bereits zugeordneten Befunde wird in der Sortiermöglichkeit die Option „ Status “ angeboten.
Die Übersicht der eingelesenen und ggf. bereits zugeordneten Labordaten für die Darstellung in der Karteikarte stellt sich wie folgt dar:
Alle Labordaten, die noch nicht nach der Befundfreigabe in die Karteikarte übertragen wurden (Leistungszeilen und oder Laborzeilen), werden nun an erster Position angezeigt. Alle darauffolgenden Daten werden je nach Freigabestatus blockweise angezeigt.
27.6.1.7 Autofreigabe – Automatische Zuordnung der Laborbefunde bzw. -Ziffern in der Karteikarte
Diese Funktion bietet die Möglichkeit, die Labordaten schnell und komfortabel in die Patientenkarteikarte zu übernehmen.
Einzelne Zuordnungen über die Schaltflächen „ Vorschau “, „ Anlegen “ bzw. „ Beides Anlegen “ sind nicht mehr zwingend erforderlich.
Bitte legen Sie im Vorfeld fest, welche Daten in die Patientenkarteikarte übertragen werden sollen.
Sie haben die Auswahl zwischen „ Nur Ziffern “, „ Nur LAB- Zeilen “ und „ Beides (Ziffern und LAB- Zeilen) “.
Diese Einstellung finden Sie im Wegweiser über den Menüpunkt „Labor“ ➔ „weitere Parameter“ ➔ „Zuordnung über Shift-Strg-A“.
Voraussetzungen:
- Die in der Labordatei enthaltenen Informationen zur Betriebsstättennummer ((N)BSNR) sowie zu den entsprechenden Behandlern (LANR) müssen mit den Daten der Praxis übereinstimmen.
- Die Anforderungen müssen im Vorfeld über den Menüpunkt „Anforderungen erfassen“ definiert worden sein.
Nach durchgeführter Labor-Datenfernübertragung bzw. Befundfreigabe gelangen Sie in bekannter Weise in die Maske „Laborergebnisse erfassen“. In der Menüleiste befindet sich nun ein neuer
Gestartet wird die „Autofreigabe“ über den Button
(<Strg>+<Shift>+A>). Es erscheint nun
eine Hinweismeldung, die Sie mit „Fortfahren“ bestätigen:
Die folgende Abfrage wird mit „ Ja “ bestätigt.
Daraufhin wird die Anzahl der Anforderungen geprüft und mit den bereits erfassten Anforderungen abgeglichen. Sofern die Daten übereinstimmen, erscheint eine Abfrage, ob die Freigabe der entsprechenden Anforderungen nun durchführen werden soll.
Diese Abfrage bestätigen Sie bitte mit „ Fortfahren “.
Der Abschluss der erfolgreichen Zuordnung wird Ihnen mit einer Hinweismeldung bestätigt.
Klicken Sie zum Beenden bitte auf „ OK “.
Sollte bei der Autofreigabe eine Unstimmigkeit gefunden werden, kommt es zu einer Hinweismeldung.
Bestätigen Sie die Meldung mit „ Weiter “, wird die Autofreigabe für die Anforderungen, die zugeordnet werden können, durchgeführt und die verbleibenden Anforderungen müssen im Anschluss manuell zugeordnet werden.
Wird hier mit „ Abbrechen “ bestätigt, wird der gesamte Vorgang abgebrochen und Sie haben die Möglichkeit, alle Anforderungen manuell zuzuordnen oder die Autofreigabe nach entsprechender
Fehlerbehebung (z. B. durch Erfassen der Anforderung(en) oder Zuordnen eines entsprechenden Abrechnungsscheins) erneut durchzuführen.
27.6.1.8 Automatische Leistungszuordnung
Aufgrund der Direktabrechnung der Laborgemeinschaften mit der KV dürfen in der Regel Leistungen nicht mehr durch die Praxis abgerechnet werden.
Bedingt durch die unterschiedlichen Einsatzszenarien kann aber über die Satzart allein die Abrechnungsverantwortung der Leistungen nicht mehr gesteuert werden.
Aus diesem Grunde wurden die Satzarten auf Gebührenordnungspositions (GOP)-Ebene um ein weiteres Element ergänzt, welches die Abrechnungsverantwortlichkeit zwischen Labor und Einweiser regelt. Siehe auch Anlage Labor / weitere Parameter.
27.6.1.9 Prüfung bei Abrechnung von ASV-Leistungen
Rechnen Sie Leistungen im Rahmen der ASV (Ambulant spezialfachärztlichen Versorgung) ab, findet bei der Ziffernablage (Vorschau>Leistungszeile anlegen) ein Abgleich der ASV-Teamnummer statt.
Stimmt die in der Labordatei angegebene Teamnummer nicht mit der Teamnummer überein, die Sie in CGM M1 PRO hinterlegt haben, erscheint eine Hinweismeldung:
Nutzen Sie die Autofreigabe über <Shift+Strg+A> erhalten Sie am Ende der Zuordnung eine Meldung:
27.6.2 Behandlungsdaten nach Einlesen der Befunddatei
Die Laborergebnisse sind von verschiedenen Stellen des Programms einsehbar.
Nach der Befundfreigabe sind die Laborergebnisse grundsätzlich über den Menüpunkt „Laborbuch/Ergebnisse erfassen“ sichtbar.
Tipp: Per Doppelklick auf das Datum gelangen Sie in die Behandlungsdaten des Patienten. Beim
Verlassen
des
Patienten
mit
( <F12> )
kehren
Sie
wieder
in
die
Maske
„Laborbuch/Laborergebnisse erfassen“ zurück.
27.6.3 Anhänge (Bilder, Dokumente)
Zusätzlich zu den Labordaten (Verfahren, Ergebnis, Normwert) können Sie auch Anhänge und/oder Recall-Vermerke sehen. Im LDT 3.0 besteht die Möglichkeit, dass Ihre Laborgemeinschaft Anhänge (wie z. B. PDF-Dokumente oder Bilder) mitliefert. Des Weiteren kann Ihr Labor die Empfehlung für einen "Recall" mitteilen. CGM M1 PRO zeigt diese Informationen innerhalb der Maske
"Laborergebnisse erfassen" über das Symbol
in der Button-Leiste an. Des Weiteren werden
diese Informationen am Ende der Patienten-Zeile angezeigt.
Werden diese Symbole in Rot dargestellt, bedeutet dies, dass dieser Patient über eine fehlerhafte Labordatei importiert wurde und die Infomationen ggf. nicht oder nicht vollständig angezeigt werden können.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Werte in der Karteikarte anzuzeigen. Soll z. B. nur eine Kurzinfo erscheinen, ist dies über die „weiteren Parameter“ (siehe Weitere Parameter ) zu definieren.
Aus der „Sprechstunde“ heraus lässt sich das Labor über den Button „Weitere Funktionen“
( <Strg> + K ) ➔ „Labor“
( <Strg> + B ) aufrufen. Alternativ direkt über <Strg>+B .
Hier werden alle Labordaten des Patienten im angegebenen Zeitraum in chronologischer Reihenfolge angezeigt.
An dieser Stelle können Sie durch Anwählen des Menüpunktes
Anzeige aufrufen.
( <Strg> + B ) die Laborblatt-
Tipp: Um das Laborblatt direkt aus der Karteikarte heraus aufzurufen, drücken Sie die Tasten- kombinationen <Strg>+B ➔ <Strg>+B .
Des Weiteren kann das Laborblatt auch über die Sprungleiste aus den Behandlungsdaten des Patienten aufrufen werden. Sie müssen dazu einmalig das Laborblatt in die Sprungleiste legen.
27.7 Laborverfahren
27.7.1 Anlage und Verwaltung
Alle Laborverfahren werden in der Maske "Laborverfahren" verwaltet. Zunächst ist anzugeben, für welches Labor die Verfahren aufgerufen werden sollen.
Markieren Sie das Labor und verlassen Sie die Maske mit
( <F12> ).
Über
( <F5> ) kann nach bestimmten Laborverfahren gesucht werden.
27.7.2 Labor-Normwerte
Grundsätzlich werden zu den einzelnen Verfahren die entsprechenden Normwerte durch die Laborgemeinschaft übertragen und haben Priorität. Sofern Sie eigene Normwerte hinterlegen, werden diese durch die Übertragung der Laborwerte durch die Laborgemeinschaft übersteuert.
Selbstverständlich können Sie zu den Verfahren, die Sie im Eigenlabor erfasst haben, Normwerte hinterlegen.
Verzweigen Sie dazu bitte über „Labor“ ➔ „Laborverfahren“ in das gewünschte Labor und
bestätigen mit
( <F12> ).
Wählen Sie nun das entsprechende Verfahren aus.
Über den Abtauchknopf
können die Normwerte definiert werden.
Speichern Sie die Maske anschließend mit
( <F12> ).
27.8 Eigene Verfahren definieren / Eigenlabor
Meist werden verschiedene Laboruntersuchungen direkt in der Praxis vorgenommen und können selbst abgerechnet werden. Um die Ergebnisse – ähnlich wie bei einer Labordaten-Fernübertragung handhaben zu können, sind die entsprechenden Verfahren zunächst in CGM M1 PRO zu definieren.
Wir empfehlen hierfür im Vorfeld ein „Eigenlabor“ anzulegen (Stammdaten Labor).
( <F12>)
Über
( <F2> ) wird eine Neuanlage initiiert. Füllen Sie die relevanten Felder nach und nach
( <Shift>+<F8> ), anschließend auf
Wichtige Einstellung für die Leistungsabrechnung zum Eigenlabor siehe Neuanlage Labor / weitere Parameter ).
27.8.1 Labor-Ringversuchszertifikate
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen der Erbringung von Eigenlabor das Vorliegen sogenannter Ringversuchszertifikate erforderlich sind. Dieser Nachweis ist elektronisch mit jeder KV-Abrechnung einzureichen.
Hinweis: Informationen zu den Ringversuchszertifikaten erhalten Sie in unserer CGM M1 PRO- Gebrauchsanweisung unter Hilfe|CGM M1 PRO-Gebrauchsanweisung|CGM M1 PRO- Gebrauchsanweisung|Labor-Ringversuchszertifikate (Kapitel 31).
27.8.2 Gebührenziffern hinterlegen
Die Erfassung der Leistungsziffern im Eigenlabor hat den Vorteil, dass diese bei der späteren Labordaten-Erfassung in der Maske „Laborergebnisse erfassen“ über den Button „Vorschau“ direkt angeboten werden. Hierbei wird ebenfalls auf die Angabe des Scheins in der Spalte „S“ geprüft und die Ziffer der entsprechenden Gebührenordnung vorgeschlagen.
Leistungsziffern können für die einzelnen Gebührenordnungen hinterlegt werden. Klicken Sie bitte
zur Erfassung der ersten Ziffer auf
.
Wählen Sie nun die Gebührenordnung aus, z. B. „BMÄ“ :
Der Ziffernsuchdialog wird geöffnet.
Starten Sie auf bekanntem Weg die Ziffernsuche. Im Beispiel wurde zunächst nach allen Ziffern des Kapitels 32 durch die Angabe „32*“ gesucht. Im Anschluss daran wählen Sie die entsprechende Ziffer
aus und bestätigen mit
( <F12> ).
Zur Erfassung weiterer Ziffern oder Ziffern einer anderen Gebührenordnung klicken Sie bitte auf den Abtauchknopf vor „Gebühren-Nr.:“ .
Klicken Sie bitte auf
( <F2> ).
Wiederholen Sie die o. a. Arbeitsschritte für alle Gebührenziffern, die Sie hinterlegen möchten.
Anschließend verlassen Sie die Maske mit
( <F12> ).
27.8.3 Laborergebnisse erfassen/manuelle Erfassung
Die Erfassung von Laborergebnissen, die nicht über die Datenfernübertragung in das System gekommen sind, erfolgt über "Laborergebnisse erfassen". Die Maske zur manuellen Ergebniserfassung ist der „Laboranforderungsmaske“ sehr ähnlich.
Wählen Sie zunächst das Labor aus, zu dem Sie die Ergebnisse erfassen möchten.
Wurden zum Eigenlabor im Vorfeld Anforderungen erfasst (nicht zwingend erforderlich), wählen Sie im Anschluss den Zeitraum, für den Sie die Ergebnisse erfassen möchten
, und klicken Sie auf
( <F5> ), um die Liste
der Anforderungen dieses Zeitraums aufzusetzen.
Im unteren Teil der Maske können jetzt die Ergebnisse eingetragen werden. Markieren Sie zunächst den Patienten, dessen Ergebnisse Sie erfassen möchten. Der Name des Patienten, für den Sie jetzt Daten erfassen, muss weiß hinterlegt sein.
Tragen Sie das Verfahrenskürzel ein und drücken Sie anschließend die <Return>- Taste. Findet CGM M1 PRO anhand des Kürzels eindeutig ein Verfahren, wird das Feld „Testbezeichnung“ automatisch gefüllt.
Tragen Sie hier den Ergebniswert ein.
Bei der Datenfernübertragung wird der jeweilige Normbereich des Verfahrens und der Grad der Abweichung (Grenzwertindikator) mit übertragen. Bei der manuellen Erfassung muss die Abweichung entsprechend markiert werden. Wurde im Vorfeld ein Normwert zum Verfahren definiert, wird die Abweichung automatisch berechnet und angezeigt.
Bedeutung der Grenzwertindikatoren:
N
= im Normalbereich
H oder +
= schwach erhöht
HH oder ++
= stark erhöht
L oder -
= schwach erniedrigt
LL oder --
= stark erniedrigt
!H oder !+
= Wert extrem erhöht
!L oder !-
= Wert extrem erniedrigt.
A
= auffällig
AA
= sehr auffällig
Eingabe der in der Verfahrensdatei definierte Ergebniseinheit (z. B. mg%), falls diese nicht automatisch erfolgt.
Zeigt an, welche Abrechnungsziffer abgerechnet wird (erscheint nach Klick in „Einheit“).
Möchten Sie weitere Ergebnisse zu diesem Patienten erfassen, klicken Sie auf
(<F2>).
Anlage Leistungsziffern siehe Anzeige der abzurechnenden Leistungsziffern .
27.8.4 Karteikarte: Ergebnisse erfassen
Des Weiteren können direkt aus der Karteikarte des Patienten heraus Ergebnisse erfasst werden.
Für die weitere Erfassung werden nun der Patientenname sowie der entsprechende Scheineintrag automatisch übernommen. Sollten mehrere Scheine im Quartal zutreffend sein, erscheint zunächst eine Scheinauswahl.
Dieses Verfahren dient nur zur Erfassung von Laborergebnissen in der Maske „ Laborergebnisse erfassen “, und ein Verlassen der Patientenkarteikarte ist somit nicht zwingend erforderlich. Eine
Rückschreibung in die Karteikarte (z. B. über die Schaltflächen „Vorschau“ „Anlegen“) ist in diesem Falle jedoch nicht möglich und muss nach wie vor über den Wegweiser und dem Menüpunkt „ Labor “ “ Laborergebnisse erfassen “ geschehen.
27.9 Automatische Recall-Liste nach LDT-Import
Patienten, die über LDT eingelesen wurden, können automatisch in einer Recall-Liste vermerkt werden. Diese Funktion dient beispielsweise zur Erstellung der Arztbriefe.
Anhand des Listeneintrages ist nun ersichtlich, bei welchen Patienten bereits Laborwerte vorliegen, sodass darüber ein Arztbrief erstellt werden kann. Die Recall-Listen, auch „Diktatlisten“ genannt, können beliebig für jeden Behandler angelegt werden. Die Zuordnung erfolgt nach Einlesen der LDT- Datei anhand der Betriebsstättennummer (BSNR) und lebenslangen Arztnummer (LANR).
Die Anlage der Recall-Liste erfolgt auf gewohntem Weg.
Eine Beschreibung zur Anlage von Recall-Listen finden Sie in unserer Gebrauchsanweisung unter Hilfe|CGM M1 PRO-Gebrauchsanweisung|CGM M1 PRO-Gebrauchsanweisung|Praxisorganisation (Kapitel 7).
Anschließend ordnen Sie bitte die gewünschte „Diktatliste“ dem entsprechenden Behandler zu.
Verzweigen Sie hierzu im Wegweiser in die Kachel „ Praxisdaten “ ➔ „ Mitarbeiter Ärzte “.
Positionieren Sie nun den Cursor in das Feld „Kürzel“ und klicken auf den Button
zur Konfiguration der Diktatlisten. Wählen Sie nun die gewünschte Recall-Liste aus. Bitte beachten
(<Strg>+D )
Sie, dass nur eine Recall-Liste markiert wird. Speichern Sie die Maske mit
(<F12> ) . Nach
Einlesen einer LDT-Datei über den Menüpunkt „Labor“ „Befundfreigabe “ wird anhand der in der LDT enthaltenen BSNR und LANR ein entsprechender Eintrag in der jeweiligen Diktatliste erzeugt.
27.10 Das Komfort-Laborblatt
Mit CGM M1 PRO erstellen Sie schnell und einfach eine detaillierte Ansicht der Laborbefunde und können die Daten auf Wunsch mit einer grafischen Darstellung aufbereiten.
Wurden Daten manuell über die Maske "Laborergebnisse erfassen" erfasst oder per Datenfernübertragung uns anschließender Befundfreigabe eingelesen, stehen die Daten für die Anzeige des Komfort-Laborblatts zur Verfügung. Die Anzeige ist unabhängig davon, ob Sie die Werte in die LAB-Zeile der Karteikarte übernehmen.
Möchten Sie den Ausdruck des Komfort-Laborblatts an die individuellen Bedürfnisse anpassen (z. B. den Ausdruck mit einem Praxislogo versehen) ist dies kein Problem. Sie können entweder die Standardvorlagen benutzen oder eigene Vorlagen (Layout) für Ihre Praxis anlegen. Ihr Vertriebs- und Servicepartner ist Ihnen bei der Erstellung eines neuen Layouts gerne behilflich.
27.11 Aktivierung Komfort-Laborblatt
Bevor Sie das Komfort-Laborblatt in CGM M1 PRO nutzen können, ist eine Installation bzw. Registrierung sogenannter .net-Komponenten sowie des Microsoft Frameworks erforderlich.
Auf aktuellen Betriebssystemen (ab Windows 8.1) ist das Microsoft Framework in der Regel vorinstalliert. Mit dem CGM M1 PRO-Update 22.2.0 haben wir das Framework 4.6 bereitgestellt. Nach Installation des Updates fand pro Arbeitsplatz eine Prüfung auf das Vorhandensein des Frameworks 4.6 statt. Wurde eine fehlende Installation erkannt, bot CGM M1 PRO die Installation automatisch an.
Sollte die Installation bzw. Registrierung an Ihrem Arbeitsplatz noch nicht durchgeführt worden sein, erhalten Sie beim Aufruf des Komfort-Laborblatts eine entsprechende Hinweismeldung.
Damit Sie das Komfort-Laborblatt an diesem Arbeitsplatz öffnen können, führen Sie bitte die Installation bzw. Registrierung durch.
Wichtiger Hinweis:
Die Installation der „.NET-Komponenten“ erfolgt pro Arbeitsplatz! Administrationsrechte auf Windows-Ebene sind zwingend erforderlich!
Vorgehen:
1.) Systemanmeldung mit Administrator-Rechten (Windows-Ebene) an jedem Arbeitsplatz durchführen. 2.) Verzweigen Sie von der Kachel „Praxisdaten“ in die „Systemkonfiguration“ .
3.) Setzen Sie bitte den Haken
.
4.) Die nachfolgende Meldung " Die Änderung der Einstellungen bzgl. der Installation / Registrierung von .Net-Modulen wird erst nach Beendigung und Neustart von CGM M1 PRO wirksam" bestätigen Sie mit "OK".
5.) Entfernen Sie den Haken unter
Anschließend ist ein Neustart von CGM M1 PRO an allen Arbeitsplätzen erforderlich.
.
6.) Nach Neustart erhalten Sie folgenden Installations-Hinweis:
Im Hintergrund des CGM M1 PRO-Anmeldefensters erscheint nun folgende Meldung:
Das Komfort-Laborblatt steht ab sofort auf diesem Arbeitsplatz zur Verfügung.
27.11.1 Ansichten des Komfort-Laborblatts
Nachfolgend zeigen wir einige Beispielansichten.
27.11.1.1 Allgemeine Ansicht, alphabetisch
Regulär wird das Komfort-Laborblatt über alle Werte und für alle Labore angezeigt. Die Ansichten lassen sich bei Bedarf über das Drop Down-Menü ändern (Sofern mehrere Ansichten definiert wurden bzw. mehrere Labore zur Auswahl stehen).
Per Klick auf die Überschrift z. B. "Test-Idents" lassen sich die Verfahren auf-/absteigend sortieren.
27.11.1.2 Gruppierte Ansichten (mit eigenen Überschriften)
27.11.1.3 Tagesprofil
Werden bestimmte Laborwerte mehrmals am Tag zu unterschiedlichen Zeiten bestimmt, werden diese Ergebnisse in Form eines Tagesprofils dargestellt.
27.11.1.4 Mikrobiologie
Sofern ein Mikrobiologiebefund enthalten ist, wird dieser aus Platzgründen nur mit Kurztexten innerhalb der Spalten-Ansicht angezeigt. Sobald Sie den Cursor auf dieser Zeile positionieren, erscheint im „Detail“ -Bereich der vollständige Befund:
Möchten Sie die Detail-Ansicht vergrößern, positionieren Sie bitte den Cursor auf die untere Linie der Fensteransicht.
27.11.1.5 Antibiogramm
27.12 Patient
Hier wird der aktuelle Patient angezeigt, aus dem der Aufruf des Laborblattes erfolgt ist.
27.12.1 Übernahme Laborausschlussziffer
Die Übernahme bzw. Anzeige der Laborausschlussziffer
richtet sich nach der bekannten Angabe im Reiter „Besondere Merkmale“ der Patienten- Stammdaten. Sollten mehrere Laborausschlussziffern beim Patienten hinterlegt sein, werden diese mit Komma getrennt in das Komfort-Laborblatt übertragen.
27.12.2 Laborblattausdruck mit Laborausschlussziffer
Möchten Sie die Laborausschlussziffer zusätzlich im Ausdruck berücksichtigen, setzen Sie bitte am
Ende der Zeile „Laborausschlussziffer“ einen Haken im Feld
.
27.12.3 Auswahl der verschiedenen Ansichten bzw. Labore
Für die Ansicht im „Komfort-Laborblatt“ können Sie sich pro Praxis verschiedene Ansichten definieren. Dies kann von Vorteil sein, wenn Sie auf ganz bestimmte Laborwerte konzentrieren möchten, ohne das gesamte Laborblatt des Patienten durchblättern zu müssen.
Eine Auswahl der verschiedenen Ansichten erhalten Sie über das Drop-Down-Menü „Ansicht“ . Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter „Konfiguration (Definieren der Ansichten)“ im Kapitel 27.12.4Konfiguration (Definieren der Ansichten) .
Sofern zunächst keine Ansichten definiert wurden, erfolgt die Ansicht alphabetisch oder nach Verfahren.
Möchten Sie nur die Werte einer bestimmten Laborgemeinschaft sehen, wählen Sie das gewünschte „Labor“ bitte ebenfalls per Drop-Down-Menü aus.
27.12.3.1 Filter bzw. nach Test-Idents suchen
Damit Sie schnellstmöglich die Ergebnisse bestimmter Laboruntersuchungen einsehen können, haben Sie auch die Möglichkeit gezielt nach einem bestimmten Verfahren zu suchen.
Nutzen Sie hierfür den
. Es öffnet sich eine leere Zeile unter der Überschrift.
Geben Sie den Suchbegriff für die jeweils darunter liegende Spalte an. Diesen können Sie je nach Bedarf für die Spalte „Test-Ident“ oder „Test-Bezeichnung“ eingeben. Hier greift die bekannte „*- Suche“, d. h. Sie haben folgende Suchmöglichkeiten:
Beispiel Test-Bezeichnung:
LEUK
Sucht alle Verfahren, die mit dem Begriff „LEUK“ beginnen
*OZYT
Sucht alle Verfahren, die mit dem Begriff „OZYT“ enden
*OZY*
Sucht alle Verfahren, die den Begriff „OZY“ an irgendeiner Stelle des Namens beinhalten
Hinweis:
Die Groß-/Kleinschreibung ist hier nicht zwingend zu beachten.
27.12.3.2 Filter „Nur pathologische Werte anzeigen“
Möchten Sie sich nur die pathologischen Werte anschauen, setzen Sie bitte den Haken im Feld „Nur pathologische Werte anzeigen“ . Die pathologischen Werte werden rot dargestellt und ebenfalls in Farbe ausgedruckt.
Sobald Sie den Haken im Feld „nur pathologische Werte anzeigen“ entfernen, erhalten Sie wieder die komplette Ansicht.
27.12.3.3 Filter „Leere Werte“
Möglicherweise werden im Laborblatt schon einmal Verfahren ohne Wert angezeigt.
Dies kann unterschiedliche Gründe haben, beispielsweise wurde die Zeile im Eigenlabor nicht korrekt definiert.
Um diese leeren Einträge aus der Ansicht zu entfernen, setzen Sie bitte einen Haken im Feld „Leere Werte“.
27.12.3.4 Gleiche Test-Idents zusammenführen
Gleiche Kürzel unterschiedlicher Labore oder ähnliche Kürzel des gleichen Labors zusammenfassen.
Wir haben für Sie eine Möglichkeit geschaffen, gleiche Kürzel unterschiedlicher Labore bzw. ähnliche Kürzel gleicher Labore zusammenzufassen. Bitte beachten Sie, dass diese Funktion nur im Komfort- Laborblatt zur Verfügung steht. Im Laufe der Zeit haben sich ggf. auch bei Ihnen viele Kürzel angesammelt, die auf das gleiche Testverfahren hindeuten. Beispielsweise durch einen Wechsel der Laborgemeinschaft oder die Laborgemeinschaft selbst hat zwischenzeitlich die Bezeichnung eines Test-Idents geändert. Gehen wir von folgendem Beispiel aus: Mittlerweile steht nicht mehr das Kürzel „LEU“ für Leukozyten, sondern das Kürzel „LEUK“. Dies führt im Laborblatt zu folgender Ansicht (Beispiel):
Die unterschiedlichen Zeilen erschweren zum Teil einen schnellen Überblick, gerade wenn die ähnlichen Kürzel nicht untereinander sortiert sind. In diesem Falle macht es nun Sinn, sich zunächst für ein Kürzel zu entscheiden. Dies kann eins der bestehenden Kürzel „LEU“ oder „LEUK“ oder auch ein neu definiertes Kürzel, wie z.B. „LEUKO“ sein. Egal für welches Kürzel Sie sich entscheiden, zunächst einmal ist das gewünschte Kürzel in den Stammdaten der Laborverfahren zu hinterlegen.
Im folgenden Beispiel entscheiden wir uns dazu, dass wir künftig das Verfahren „Leukozyten“ unter dem Kürzel „LEUK“ angezeigt bekommen.
Wechseln Sie hierzu bitte im Navigationsboard in Labor|Laborverfahren . Markieren Sie nun das gewünschte
Labor und bestätigen mit
(<F12>). Sie erhalten nun eine Ansicht, in der bereits ein Verfahren
angezeigt wird. Hier wird das erste Verfahren angezeigt, welches zu diesem Labor gefunden wird. Es wäre
Zufall, wenn es sich hierbei direkt um das gewünschte Verfahren handelt. Um das zutreffende Verfahren
auszuwählen, leeren Sie bitte zunächst die Maske mit
(<F3>) und geben im Feld
„Verfahrenskürzel“
das Kürzel an, welches Sie zusammenfassen möchten (z.B. „LEU“).
(Ist Ihnen das Verfahrenskürzel nicht direkt bekannt, können Sie zunächst über
Suchmaske öffnen und auf bekannte Art und Weise nach dem Verfahren suchen.)
(<F5>) die
Drücken Sie anschließend <Return>. Die Stammdaten des Kürzels werden angezeigt. Geben Sie nun im Feld
„Praxiskürzel“ das Kürzel an, welches Sie künftig im Laborblatt verwenden möchten.
Achtung: Das Kürzel, welches Sie im Feld „Praxiskürzel“ angeben, ist auch das Kürzel, welches für die Ablage in der Karteikarte (Zeilentyp „LAB“) verwendet wird. Speichern Sie anschließend die Maske
mit
<F12>.
Sie erhalten eine Sicherheitsabfrage, die Sie bitte mit <Ja> bestätigen.
Nachdem Sie das Kürzel festgelegt haben, werden also zwei Verfahren mit dem gleichen Praxiskürzel
angezeigt.
Im nächsten Schritt rufen Sie einen Patienten auf, von dem Sie wissen, dass er beide Testverfahren
im Laufe der Zeit erhalten hat. Zunächst ändert sich beim Betreten des Laborblatt nichts. Nach wie vor werden beide Zeilen angezeigt.
Beispiel:
Setzen Sie jedoch nun den Haken im Feld „gleiche Test-Idents zusammenfassen“,
werden die zwei Zeilen zu einer Zeile zusammengefasst.
Möchten Sie nachträglich die vom Labor im Original gelieferten Kürzel einsehen, klicken Sie hierfür auf die Zeile. Im unteren Bereich erhalten Sie die Detail-Ansicht.
27.12.3.5 Zeitraum
Sie können festlegen, in welchem Zeitraum die Daten im Komfort-Laborblatt angezeigt werden sollen. Standardmäßig wird der Zeitraum angezeigt, der der Monatsangabe unter „Die letzten ...
Monate“ entspricht. Bei Bedarf können Sie die Monatsangabe temporär ändern, indem Sie entweder
„Labor“ ➔ „weitere Parameter“ ➔
korrigieren.
Zusätzlich stehen im Laborblatt auch die Optionen „Gesamter Zeitraum“ und „Einzelner Tag“ zur Verfügung.
27.12.3.6 Anhänge (Bilder, Dokumente)
Zusätzlich zu den Labordaten (Verfahren, Ergebnis, Normwert) können Sie auch Anhänge und/oder Recall-Vermerke sehen. Im LDT 3.0 besteht die Möglichkeit, dass Ihre Laborgemeinschaft Anhänge (wie z. B. PDF-Dokumente oder Bilder) mitliefert. Des Weiteren kann Ihr Labor die Empfehlung für
einen "Recall" mitteilen
.
Liegen zusätzliche Informationen vor, erscheint eine entsprechende Anzeige.
Über einen Scrollbalken am rechten Bildschirmrand gelangen Sie zu den nächsten Informationen.
Ob ein Anhang (z. B. ein PDF-Dokument oder ein Bild) enthalten ist, erkennen Sie an der Büroklammer . Der Hörer symbolisiert, dass ein Recall empfohlen wird.
27.12.4 Konfiguration (Definieren der Ansichten)
Wie bereits erwähnt, können pro Praxis verschiedene Ansichten definiert werden. Mit wenig Aufwand erhalten Sie somit eine schnelle Übersicht über die von Ihnen gewünschten Profilarten, ohne das Laborblatt des Patienten durchblättern zu müssen. Nach Auswahl der entsprechenden Ansicht werden die Test-Idents inklusive Überschrift angezeigt.
Beispiel bei Auswahl
:
In der Konfiguration werden einzelne Test-Idents bestimmten Laborprofilen und die Laborprofile wiederum verschiedenen Ansichten zugeordnet:
27.12.5 Neue Ansichten definieren
Bitte positionieren Sie den Cursor in der Spalte „Ansichten“ und klicken anschließend auf die „Neuanlage“
In der Maske
geben Sie nun einen Namen für die neue Ansicht
ein. Speichern Sie anschließend mit
(<F12>).
27.12.6 Neue Profile definieren
Zur Anlage eines neuen Profils klicken Sie bitte in die Spalte „Profile“ und anschließend auf die
„Neuanlage“
( <F2> ).
In der Maske
geben Sie den Namen des gewünschten Profils ein
und speichern mit
( <F12> )
27.12.7 Zuordnung Test-Idents/Profile/Ansicht
Um nun eine Zuordnung vornehmen zu können, markieren Sie zunächst das gewünschte Profil und setzen bei allen Test-Idents, die Sie diesem Profil zuordnen möchten, einen Haken im Feld . Arbeiten Sie mit der Tastatur, können Sie den Haken durch Drücken der <Leertaste> setzen.
( <Strg>+<Cursor links> ) können diese Test-Idents nun dem
Alternativ können Sie das entsprechende Test-Ident bzw. die entsprechenden Test-Idents auch mit der rechten Maustaste anklicken und die Option
bestätigen.
Ordnen Sie nun dieses Profil der zutreffenden Ansicht zu. Klicken Sie hierzu zunächst auf die entsprechende Ansicht und anschließend auf das gewünschte Laborprofil.
Speichern Sie im Anschluss die Maske mit
( <F12> )
Hinweis: Die gesamte Konfiguration kann auch vollständig per Tastatur bedient werden.
27.12.8 Zuordnung Test-Idents/Profile/Ansicht ändern
Selbstverständlich haben Sie im Nachhinein noch die Möglichkeit, Änderungen in Ihrer Zuordnung vorzunehmen. Um schnell erkennen zu können, welche Test-Idents bereits einem bestimmten Profil zugeordnet sind, werden diese nach Markieren des entsprechenden Profils mit einem Häkchen versehen,
Beispiel:
27.12.9 Ausdruck
Der Ausdruck erfolgt über das Drucker-Symbol
( <F11> ).
Anschließend erhalten Sie die Druckerauswahl mit Vorschlag des Druckers, der in der CGM M1 PRO- Druckerkonfiguration angegeben wurde. Temporär lässt sich der Drucker über das Drop Down-Menü ändern.
Des Weiteren können Sie entscheiden, ob Sie die Labordaten im Hoch- oder Querformat drucken möchten. Im Hochformat können bis zu 6 Spalten (Berichte), im Querformat bis zu 12 Spalten (Berichte) gedruckt werden. Je nach Auswahl werden die möglichen Daten markiert. Möchten Sie die Auswahl ändern, können Sie per Klick Berichte demarkieren und wiederum andere markieren. Alle markierten Daten werden anschließend im Ausdruck berücksichtigt. Wurde beispielweise im Hochformat mehr als 6 Berichte für den Ausdruck ausgewählt, entstehen automatisch 2 Berichte, d.h., dass die Labordaten auf zwei Blättern gedruckt werden.
27.12.10 Ausdruck einzelner Tage
Häufig wird nur der Ausdruck eines bestimmten Tages benötigt. Dies können Sie mit wenig Aufwand steuern: Wählen Sie in der Ansicht des Komfort-Laborblattes (in der Rubrik „Zeitraum“) den gewünschten Tag aus und klicken anschließend auf das Drucker-Symbol.
27.12.11 Ausdruck von zusätzlichen Befunden (Mikrobiologie, Tagesprofil, Tumor etc.)
Sofern es Angaben zu weiteren Befunden, wie z. B. Mikrobiologie, Tagesprofil, Tumor etc.) gibt, werden diese Angaben als Anhang ausgedruckt.
Die Voreinstellungen können Sie unter Labor|weitere Parameter treffen. Siehe auch LDT 3.0 Einstellungen .
Des Weiteren können Sie dies auch innerhalb der Druckerkonfiguration individuell für diesen Ausdruck festlegen:
27.12.12 Druck-Vorschau
Ist die Druckervorschau voreingestellt oder Sie wählen temporär eine Vorschau aus, erhalten Sie bei Klick auf "Drucken" zunächst eine Druckansicht.
Beispielansicht:
27.12.13 Ausdruck skalieren
Je nach Anzahl der Spalten bzw. Anzahl der einzelnen Test-Idents versucht das Programm, die bestmögliche Seitenverteilung vorzunehmen. Sofern Sie den Druck ggf. von mehreren Seiten auf eine Seite beschränken möchten, können Sie dies über den Menüpunkt „Skalierung“ beeinflussen:
Wählen Sie bitte die Option „auf 1 Seitenbreite“.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Schriftart durch die Skalierung möglicherweise stark verkleinert wird und dadurch unleserlich werden kann.
27.12.14 Grafische Darstellung
Sie erhalten auch die Möglichkeit, die Labordaten in einer grafischen Darstellung aufzubereiten. Klicken Sie im Komfort-Laborblatt den gewünschten Wert an und klicken auf den Button
( <Strg>+G )
Beispiel:
Achtung bei unterschiedlichen Normwerten: Die graphische Darstellung zeigt den größten unteren und den kleinsten oberen Normwert an. CGM M1 PRO weist Sie in diesem Falle mit einer Meldung darauf hin:
Achtung bei unterschiedlichen Einheiten: Sollten die Labordaten mit unterschiedlichen Einheiten angegeben sein, kann die Grafik nicht zusammengeführt werden. In diesem Falle erhalten Sie einzelne Grafiken.
27.12.15 Ein-/Ausblenden der Normwerte und/oder Indikatoren
Über „Normwerte anzeigen (wenn vorhanden)“ bzw. „Min-/Max-Indikatoren anzeigen (wenn vorhanden)“ können Sie die Daten ein-bzw. ausblenden.
27.12.16 Druck der grafischen Darstellung
27.13 FAQ-Listen
Abschließend möchten wir Sie auf unsere FAQ-Listen hinweisen. Auch im Bereich Labor wurden FAQ- Listen erstellt. Diese erreichen Sie in Ihrem CGM M1 PRO-System unter Hilfe|FAQ-Listen.

